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Aus unserem Live-Forum vom 01.01.-30.04.2020
Die Beiträge stellen die Meinung der jeweiligen Verfasser dar.

Magstadt braucht dringend ein Gewerbegebiet -- an der B 464
von traxl am 23 Apr. 2020 11:52
Vor über einem Jahrzehnt wurde Bürgermeister Merz in diesem Forum aufgefordert, einen neuen Flächennutzungsplan für die Gemeinde aufzustellen. Der ursprünglich von Bürgermeister Bohlinger aus dem Jahr 1975 stammende war weitgehend abgearbeitet. Er hatte Magstadt seinen Platz in der Spitze der Kreisgemeinden erhalten.

An einer Sichtung und Ausweitung der spezifischen Magstadter Entwicklungspotenziale am Rande der Landeshauptstadt hatte Merz kein Interesse. Noch 2008 ließ er in seinen Gemeindeentwicklungsplan hineinschreiben, Magstadt müsse seinen „dörflichen Charakter bewahren“ und es „dürfe keine Gewerbegemeinde werden“.

Dabei ist Magstadt schon ab 1850 mit Webereien, Brauereien und Steinbrüchen nicht bloß zu einer Gewerbe-, sondern zu einer Industriegemeinde herangewachsen. Aus vielen Landwirten sind später Daimlerbauern geworden. Ab 1950 wurden im Osten der Gemeinde Gewerbegebiete am Bahnhof und im Hölzertal ausgewiesen. Zusammen mit umfangreichen Wohnsiedlungen fanden sie in den Talauen des Erbachs und Planbachs ihre natürlichen Begrenzungen. Auch das Tiefbausystem aus dem 19. Jahrhundert kam an seine Grenzen. Darum wurden ab 1965 die Hauptwohngebiete im Nordwesten (Mühlbergle) angelegt. Ihre Entwässerung verläuft direkt zur Kläranlage, ohne die bestehende Siedlung zu belasten.

Nach den schweren Überschwemmungen im Ortszentrum 2013 forderte das Wasserwirtschaftsamt in einer Bürgerversammlung dringende Verbesserungen im Ortszentrum und ein damit zusammenhängendes „Hochwasserrisikomanagementkonzept“. Die Erweiterung der Kanalisation hat Bürgermeister Merz im Beisein der Fachleute aus dem Landratsamt aber sofort kategorisch abgelehnt.

Dabei hatte sein „Magstadter Verkehrskonzept“ aus Renningen die Lage noch wesentlich verschärft. So überschwemmte sich die Südtangente im Erbachtal von selbst. Die Osttangente, wegen untauglicher Unterlagen bis heute nicht genehmigt, wird die Situation noch verschärfen. Ihre Abwässer werden zusammen mit den umgeleiteten Niederschlägen aus dem Sportgelände „Buchen“ den geplanten Hochwasserdamm am Planbach völlig überfordern. Von den dort anfallenden 60 000 Kubikmeter starken Hochwasservolumen kann nur ein Viertel aufgestaut werden. Die verbleibenden 45 000 Kubikmeter bringen den Planbach auf seinem zwei Kilometer langen Weg durch den Ort zum Überlaufen. Jede weitere Planung von Wohn- und Gewerbegebiet im Osten wird die Lage in unverantwortlicher Art verschärfen. Sie ist nicht genehmigungsfähig.

Wenn die Magstadter Bürger 2008 in einem Bürgerentscheid den Bau der Osttangente abgelehnt und den Erhalt der Hölzertalsstraße gefordert haben, war das offensichtlich nicht nur verkehrstechnisch wohl begründet.

In der Gemeinderatsitzung am 21. April will Bürgermeister Glock trotzdem die Pläne seines Vorgängers im Hölzertal noch toppen. Zusätzlich zu der fragwürdigen Ansiedlung eines Discounters, eines Drogeriemarkts und einem Wohngebiet Eichenstraße will er den bestehenden Gewerbeflächen östlich der Hutwiesenstraße (fünf Hektar) weitere sieben Hektar Hallen- und Hofflächen zumessen lassen.

Ist im Landratsamt Böblingen und im Magstadter Gemeinderat denn niemand imstand, Bürgermeister Glock klarzumachen, dass ein zweifellos nötiges Gewerbegebiet wie schon 1995 geplant an den Knoten Schafhauser Straße der B 464 gehört?

Feinstaub und Lärmbelastung in Magstadt
von Team 2020 am 22 Apr. 2020 12:17
Für das Wohngebiet Hanfländer (zwischen Oswald- und Hermannstraße) hat das Bürgerforum Magstadt eine Messstation für

> Feinstaub- und
> Lärmbelastung

eingerichtet.

Die Station gehört zum Netzwerk von OK Lab

https://www.codefor.de/stuttgart/

Weiterführende Infos auch unter

https://www.ethoma.de/AGVL_Home/index.php/ueber-das-projekt

Die Station ist unter dem Link unten zu erreichen.

HomePage Feinstaub-/Lärmbelastung Magstadt-O


Corona-Entwicklung
von Team 2020 am 07 Apr. 2020 13:31
In Deutschland hat die Trendwende bei den Neuinfizierten begonnen: Die Zahl sinkt den dritten Tag in Folge (7-Tage-Durchschnitt). Die Besserung verläuft aber langsam.

Entwicklung zu den Corona-Fällen in eine Reihe ausgewählter Länder als Grafikdarstellung.

HomePage Grafiken zur Coronaentwicklung
https://www.fuw.ch/article/grafisches-corona-update-06042020/?utm_source=FuW%20Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NL%202020-04-06

RE: Corona-Entwicklung
von Team 2020 am 17 Apr. 2020 21:38
Das Coronavirus trifft manche Regionen besonders hart – darunter auch der Norden Italiens. Hat Feinstaub etwas damit zu tun, wie viele Menschen sich anstecken und sterben?

Inhalt des Beitrags im Link unten:

- Darum geht’s: Orte mit dreckiger Luft sind besonders betroffen

- Darum müssen wir drüber sprechen: Angeblich soll Feinstaub das Virus transportieren

Aber: Feinstaub ist nur einer von vielen Faktoren Und jetzt? Forscher brauchen mehr Daten

HomePage Ist Feinstaub schuld an den vielen Todesfällen in Italien?
https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/ist-feinstaub-schuld-an-den-vielen-todesfaellen-in-italien/

Schutzmasken
von Team 2020 am 14 Apr. 2020 12:30
Wo kann man Schutzmasken kaufen?

Wo kann man Stoff für Schutzmasken kaufen?

Wer näht Schutzmasken?

RE: Schutzmasken
von Igel9 am 15 Apr. 2020 11:58
Wäre das nicht ein Einsatzgebiet für den neuen Wirtschaftsförderer?

RE: Schutzmasken
von Max9 am 16 Apr. 2020 15:37
Bund und Länder haben nicht genügend Schutzausrüstungen für die Corona-Pandemie bereitgestellt. Landräte und Bürgermeister sind darum gefordert.

Das Magstadter Mitteilungsblatt vom 16. April meldet, dass die Gemeinde ihrer Partnergemeinde Celenza sul Trigno unter anderem 200 Schutzmasken geliefert hat, obwohl das abgelegene Abruzzendorf bislang von der Seuche verschont blieb.

Wir dagegen sind betroffen. Bei uns wären die Masken längst Pflicht, wenn wir genug hätten.

Der Gründungsmanager Sebastian F. J. Seelow schreibt im Werbespot zur Coronakrise: „Ich helfe in Magstadt …“

Demonstrativ ist auf seinem ganzseitigen Werbespot eine Frau mit Schutzmaske zu sehen mit dem Slogan „corona-existenzhilfe“. Leider wird keine Maske von den Firmen in der Partner-Plattform offeriert.

Nachlese zur Glock-Wahl
von Igel9 am 10 Apr. 2020 12:12
Ein Wahlkampfteam hat zusammen mit Ex-Bürgermeister Dr. Merz und den erprobten Fraktionsvorsitzenden Armbruster (FWV) und Franko (SPD) dem 33 Jahren jungen Florian Glock (FDP) zum Amt des Magstadter Bürgermeisters verholfen.

Der Wahlhelfer Markus Falk (FDP), damals 48 Jahre, Verwaltungsbeamter in Koblenz, und die Wahlhelferin Christiane Hajek (Linkspartei) haben sich bei der Bekanntgabe des Wahlergebnisses am 13. Januar 2019 darum auch mächtig in Szene gesetzt.

Falk fiel das nicht schwer, er ist schon lange ehrenamtlich im Vereins- und Kulturwesen tätig gewesen.

Erstaunlich ist schon eher, dass er sich selber im Januar 2019 auf die Kandidatenliste zur Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Volkertshausen, Kreis Konstanz, setzen ließ, einer Gemeinde mit keinen 3000 Einwohnern. Da wäre ja Magstadt mit rund 9700 Einwohnern im Speckgürtel Stuttgarts, ein ganz anderes Kaliber gewesen. Hier hätte der Diplom-Verwaltungsbetriebswirt aus der Koblenzer Stadtkämmerei die jahrzehntelang schlummernden Potenziale aktivieren können.

14 Tage vor der Wahl stieg er überraschend aus der Bewerberliste aus. Seine Begründung: „Da mein Lebenslauf und die Vergangenheit nicht total geradlinig sind und ich aus Erfahrung weiß, wie schwer manches zu vermitteln ist, war mit klar, dass mir die Terminabsage als Parallele ausgelegt wird zu einer vorangegangenen Kandidatur.“ Er sei auch in einer anderen Gemeinde nur auf dem Papier angetreten.

Liegt es nicht nahe, an Wahlmanipulation zu denken?

Der ledige Beamte Markus Falk charakterisiert sich im Spätjahr 2019 als leutselig, aktiv und kommunikativ, nachdem er in Schramberg-Waldmössingen zum Ortsvorsteher gewählt wurde, einem Ortsteil mit knapp über 2000 Einwohnern. Nebenbei lässt er den „Schwarzwälder Boten“ vom 24.10.2019 wissen, dass er „in aller Freundschaft“ aus der FDP ausgetreten sei.

Glock-Bashing
von Max9 am 05 Apr. 2020 23:46
Unversehens ist aus dem Merz-Bashing ein Glock-Bashing geworden.

Das wundert nicht, seit seinem Amtsantritt 2018 führt der neue Bürgermeister Glock die völlig verfahrenen Projekte seines Vorgängers unverändert weiter. Dabei hatte er in seinem Wahlprogramm noch von dem Schrumpfkurs Merz wegkommen wollen. Bekanntlich wollte Merz in seinem Gemeinde-Entwicklungsplan 2020 Magstadt weiter schrumpfen lassen und partout keine Wohn- und Gewerbeflächen ausweisen.

RE: Glock-Bashing
von Pausanias am 07 Apr. 2020 13:06
Tja - vielleicht muss man es so hart sagen: Er kann es einfach nicht. Dabei hätten wir so gute Kandidaten gehabt: Steffen Koch, Margin Holzwarth, Andrea Garschke. Aber jetzt ist das Kind halt in den Brunnen gefallen weil man dachte, jemand von außerhalb könne unsere Gemeinde besser voranbringen als Alteingesessene. Was für ein Trugschluss!!

RE: Glock-Bashing
von Team 2020 am 08 Apr. 2020 12:15
Nach zwei Jahren Glock erhebt sich die Frage, ob Glock von den Granden der Württembergischen FDP in Wartestellung für eine Kandidatur (Landtag? Bundestag?) platziert wurde mit einem geschätzten Monatssalär von 7500 Euro. An der Spitze seines Wahlkampfteams war mit Markus Falk ein erfahrener früherer FDP-Politiker gestanden. Kommentar nach der geglückten Operation: „So sehen Sieger aus“ (Neues aus Magstadt vom 19.01.2018).

RE: Glock-Bashing
von Pausanias am 08 Apr. 2020 15:49

Das vermute ich - wie andere auch - schon lange!

RE: Glock-Bashing
von traxl am 09 Apr. 2020 10:32
Die geglückte Operation der Herren Glock und Mr. Kommunal Markus Falk hatte einen Schönheitsfehler, der schon im Wahlkampf der acht Kandidaten auch zur Sprache kam. Im Team der beiden FDP-Männer arbeitete auch eine Frau, Christiane-Anne Hajek, die seit 2016 der Partei „Die Linke“ angehört. Da bilden sich ja für die Zukunft sonderbare Koalitionen ab.

Honni soit qui mal y pense!

RE: Glock-Bashing
von Pausanias am 09 Apr. 2020 11:58
Prima, dass sich langsam die Einsicht durchsetzt, dass Magstadt einen besseren Schultes verdient hätte!

Was lange währt......

Schulabbrecher
von Igel9 am 25 Mar. 2020 13:05
Im Magstadter Ortskern stehen drei Schulhäuser aus den letzten 470 Jahren. Diese Gebäude sind vor 50 Jahren zusammen mit dem Denkmalsamt vorbildlich saniert worden. Sie bieten für Ämter, Vereine und gemeinnützige Zwecke alle heute noch unersetzliche Räumlichkeiten.

Das Heimatmuseum war ab 1550 Schulhaus. Das Alte Schulhaus neben dem Gasthaus „Hirsch“ war ab 1787 Schulhaus und später auch Kinderschüle. Beide Fachwerkhäuser sind Schmuckstücke im Gebäude-Ensemble um die gotische Wehrkirche. Dazu kommt als einziger klassizistischer Natursteinbau im Ort das Neue Schulhaus von 1878.

Vor dem Amtsantritt von Dr. Merz im Jahr 2002 ist Magstadt ebenso wie Renningen und Holzgerlingen stark gewachsen. Bürgermeister Bohlinger (1947 – 1986) hatte darum auf den Hohbergern 3,2 Hektar Äcker zusammengekauft und 1961 einen Architektenwettbewerb für eine neue Schule ausschreiben lassen. 27 Architekten, darunter der Olympia-Architekt Behnisch, haben teilgenommen. In Zusammenhang mit der 1952 eingeweihten Festhalle und dem Jugendheim entstand ab 1964 unter dem Gollenberg die gut in die Landschaft eingebettete Johannes-Kepler-Schule. Um einen grünen Innenhof lagen die Klassenbauten, ein Musiksaal und später der Bau für die Sekundarstufe. Die Ortsbibliothek wurde 1988 zur Mediathek erweitert. Weitere Sportanlagen ergänzten später die Sporthalle. Für ein geplantes Hallenbad hatte die Bürgerschaft schon über 200 000 DM gesammelt, aber ein Teil des Gemeinderats hat den Bau verhindert.

Die Hauswirtschaftsschule an der Hohberger Straße, 1939 erstellt, war nach dem Krieg lange Schule und Kindergarten. 1954 entschied der Rektor der TH Stuttgart den Wettbewerb für den weiteren Kindergarten in der Brunnenstraße, für die wachsende Kinderschar in Magstadt ein Ort mit viel Spielraum im Innern und im sonnigen Garten.

Beide Gebäude, so vielen Magstadtern ans Herz gewachsen, fielen bald nach seinem Amtsantritt der Abrisswut des Bürgermeisters Merz zum Opfer. Der Platz an der Bahnhofstraße hätte der Magstadter Wohnungsbaugesellschaft eine Chance zu günstigem Wohnungsbau gegeben, aber Merz und sein Kämmerer überließen ihn Investoren. An der Brunnenstraße entstand ein verdichteter Ersatzbau ohne Spielplatz für die Kinder.

Magstadts Bevölkerung, Gewerbe und Industrie sollten im Gegensatz zu den Nachbargemeinden erklärtermaßen schrumpfen. Die Schülerzahlen an der Johannes-Kepler-Schule stagnierten. Der Gemeinderat fürchtete, Magstadt werde auf der Grundschule sitzen bleiben. Das breit gefächerte Schulangebot in den Nachbarorten, vor allem in Renningen, haben seither viele Magstadter Schüler angenommen. Im Gegenzug beschloss nun der Magstadter Gemeinderat den Bau einer Gemeinschaftsschule, einer Schule mit neuen Lernmethoden und einer Mensa für Ganztagsbetreuung. Dieser Schultyp wird im Moment noch kritisch hinterfragt. Er verlangt zwei Klassen in jeder Klassenstufe für einen sinnvollen Betrieb. Magstadt hat nur eine Klasse.

Nach nur 55 Jahren Nutzung der Johannes-Kepler-Schule wollte sie Bürgermeister Merz abbrechen und für einen Neubau Platz machen. Die Kosten wurden 2018 mit 34 Millionen Euro beziffert (ohne Abbruchkosten). Die heute finanzschwache Gemeinde kann diesen Betrag nicht aufbringen. Merz wich auf einen Schulumbau aus, der schwer zu kalkulieren ist. Eine Schätzung 2018 ergab 30 Millionen Euro. Auch das war zu viel, die Planer mussten die Baukosten auf 23 Millionen Euro herunterrechnen.

Im Februar 2020 vergab die Gemeinde zunächst einen Interimsbau entlang der Alten Stuttgarter Straße für 1,5 Millionen Euro. Die vorgesehenen neun Klassenzimmer mussten kurzfristig um vier weitere, auf zusammen 13 Klassenräume erweitert werden. Das zweistockige Provisorium reiht sich an die unterschiedlichsten Kindergartentypen entlang der Alten Stuttgarter Straße zu einem unübersichtlichen Mischmasch von Baukörpern auf. In ihm geht der seither dominierende Baukörper der Johannes-Kepler-Schule unter.

Oberhalb der verbleibenden Freitreppe wird der seitherige Innenhof der Schule mit Gemeinschaftsräumen überbaut. Aus der offen in die Landschaft gestellten Schule wird ein stark verdichteter Komplex, den die finanzschwache Gemeinde nur in Abschnitten schultern kann. Die Klassen werden lange dem Baustellenbetrieb ausgesetzt sein, der Containerbau wird entsprechend lang genutzt werden müssen. Wie die Pläne zeigen, ist in den Klassenzimmern wohl weiterhin Frontalunterricht vorgesehen. In der neuen Gemeinschaftsschule sollte der aber abgeschafft werden.

Im Gemeinderat ist man sich wohl bewusst, dass der Schulumbau an Planer und Baufirmen höhere Anforderungen stellt als ein Neubau. Darum hat er dem Architekten für 250 000 Euro Honorar einen Projektsteuerer zur Seite gestellt. Er soll vor allem die Einhaltung der veranschlagten Baukosten im Blick behalten. Außergewöhnlich ist, dass er sich auch um die Beschaffung der Fördermittel beim Land bemühen muss.

Die Stahlbetonkonstruktionen unserer Schule sind in einem guten baulichen Zustand. Ob ihr teilweiser Abbruch ein guter Zug war, wird man erst in ferner Zukunft feststellen können, womöglich unter einem neuen Bürgermeister.

RE: Schulabbrecher
von Team 2020 am 05 Apr. 2020 18:54
IWF und Weltbank erwarten schwere Rezession, berichtet das Fernsehen am 4. April.

Bürgermeister Glock und der Gemeinderat täten gut daran, den bevorstehenden Bau einer Gemeinschaftsschule mit 30 Millionen Euro Baukosten angesichts der bevorstehenden Wirtschafts- und Finanzkrise nochmals zu überdenken.

Es könnte sonst passieren, dass sie ihre gut funktionierende Johannes-Kepler-Schule ruinieren und bei verminderten oder ausbleibenden Landeszuschüssen die Magstadter Schülerschaft für lange Zeit in den eben bestellten Containern notdürftig unterrichtet werden muss.

Merz-Bashing
von Pausanias am 25 Mar. 2020 15:13
Bei allem Respekt - aber langsam langweilt es, wenn hier immer wieder die gleichen, wenigen Teilnehmer auf Versäumnissen und Fehlentscheidungen des früheren Bürgermeisters Merz herumreiten. Merz - so umstritten er zu Recht oder zu Unrecht auch war - ist längst Vergangenheit! Was geschehen ist, ist geschehen. Es ist wenig zielführend, sich jetzt noch an Merz abzuarbeiten.

Viel sinnvoller wäre es, sich einmal kritisch mit der Amtsführung des jetzigen, nach eigener Wahlkampf-Aussage "gelernten" Bürgermeisters Florian Glock auseinanderzusetzen. Ich kann mich nämlich des Eindrucks nicht erwehren, dass er die meisten Unterrichtseinheiten geschwänzt hat.

RE: Merz-Bashing
von Igel9 am 26 Mar. 2020 09:59
Das Gedächtnis der Menschen ist leider oft kurz. Deshalb ist es nützlich, immer wieder in einem Überblick an Ursachen und Fehler von Handlungen zu erinnern. In der Politik ist das üblich. Ob es zur Vermeidung von Fehlern in der Gegenwart und Zukunft beiträgt, kann der Betrachter dann selbst entscheiden. Die Hoffnung das sich das Verhalten der Menschen ändert, stirbt zuletzt.

RE: Merz-Bashing
von Pausanias am 26 Mar. 2020 12:04
Dabei sollte man aber trotzdem nicht die Entwicklungen im Hier und Jetzt aus den Augen verlieren.

RE: Merz-Bashing
von Team 2020 am 27 Mar. 2020 18:33
Lieber Pausanias,

dass Versäumnisse und Fehlentscheidungen des Magstadter Ehrenbürgers Merz von seinem Nachfolger korrigiert werden könnten, diese Hoffnung war vergeblich. Penibel bleibt Glock in der Spur seines Ratgebers, obwohl beim teuersten Objekt, dem Bau einer Gemeinschaftsschule, selbst die Gemeinderätin Vorreiter schwer geschockt war, als aus 15 Millionen Euro Baukosten über Nacht 30 Millionen geworden waren.

Trotzdem forderten die ehemaligen Kreisrätinnen Vorreiter (SPD) und Armbruster (FWV), alle hinausgezögerten Merzprojekte unverändert und strikt nach den unausgegorenen Planungen zu realisieren.

Zurecht stellst Du fest, dass Amtsneuling Glock (FDP) gar nicht in der Lage ist, andere Akzente zu setzen. Seine Faxen um Start-up Projekte werden die magere Gewerbesteuer nicht in die Höhe schießen lassen. Marketing auf Englisch hilft da auch nicht.

Im Jahr 2001 haben die Magstadter einen Favoriten des Renninger Bürgermeisters und späteren Landrats Maier an die Spitze des Ortes gewählt, 2018 einen gescheiterten FDP-Bundestagskandidaten, und sie haben zweimal Pech gehabt. Der FDP-Mann Glock kann den festgefahrenen Karren nicht flott bekommen. Was nutzt es, auf ihn e i n z u p r ü g e l n !

RE: Merz-Bashing
von Pausanias am 28 Mar. 2020 15:10
Liebes Team 2020,
warum sollte ich keine Kritik an Herrn Glock üben sollen, während Sie sich bereits seit Jahren an Herrn Merz abarbeiten? Hier darf man nicht mit zweierlei Maß messen, Glock genießt keinen Welpenschutz mehr!

Wichtig ist mir aber, in diesem Zusammenhang zunächst klarzustellen, dass ich den allergrößten Respekt vor Menschen habe, die sich in der Kommunalpolitik engagieren. Sie mit Hass und Hetze zu überziehen, zu bedrohen und übel zu beschimpfen, ist völlig inakzeptabel und muss mit aller Härte des Gesetzes verfolgt werden.

Sich jedoch mit Amtsträgern sachlich-kritisch, manchmal aber auch sarkastisch auseinanderzusetzen, ist in einer Demokratie normal und auch erwünscht.

Dass ich kein Anhänger von Florian Glock bin, ist bekannt und hier im Forum in meinen Beiträgen während des Wahlkampfs vor gut zwei Jahren nachzulesen. Ich verzichte deshalb darauf, meine Argumente nochmals anzuführen. Mithilfe der Suchfunktion des Forums kann sie jeder nachlesen.
Leider haben sich in der Zwischenzeit viele meiner Befürchtungen von damals bestätigt. In den bisherigen zwei Jahren seiner Amtszeit hat Glock in Magstadt nichts wirklich bewegt. Nicht einmal in Ansätzen ist erkennbar, wie er unsere Gemeinde voranbringen will. Stattdessen „rühmt“ er sich, einen Gründerstadt-Wettbewerb gewonnen zu haben – Kunststück bei nur drei Wettbewerbern insgesamt! Seitdem prahlt der Bürgermeister damit, dass Magstadt „Gründerstadt“ sei, so als ob wir in nächster Zukunft das neue Silicon Valley Baden-Württembergs, wenn nicht gar ganz Europas werden würden. Das Ganze gipfelt dann in der beinahe schon absurden Eröffnung eines Popo-Stores (sic!), in dem wir unter anderem 3D-Automodelle aus Papier kaufen sollen. In sinnlosem Aktionismus wird auch noch ein Gründungsmanager engagiert, dessen Qualifikation für diesen (überflüssigen?) Job zumindest fraglich ist. Und was ist mit dem groß beworbenen Unverpackt-Laden? Offensichtlich kämpft das Geschäft – aus welchen Gründen auch immer – mit ziemlichen Anlaufschwierigkeiten. Ob es den Laden – wie auch viele andere Magstadter Betriebe – nach der Corona-Krise noch geben wird, bleibt abzuwarten. Apropos Corona: Warum hat eigentlich nicht schon längst jeder Magstadter Haushalt ein mehrsprachiges (!) Merkblatt rund um das Virus im Briefkasten???

Ach ja, bevor ich es vergesse – Glock hat sich auch selbst als Gründer hervorgetan: Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit hat er einen FDP-Ortsverband ins Leben gerufen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Ich bin gespannt, welche Namen auf der Landesliste der FDP für die Landtags- und Bundestagswahl stehen werden….

RE: Merz-Bashing
von Team 2020 am 29 Mar. 2020 18:13
Im Magstadter Gemeinderat sitzen drei Frauen aus den Fraktionen der CDU und der Freien Liste. Sie haben den Schneid gehabt, als Kandidatinnen gegen den jetzigen Bürgermeister Glock anzutreten und respektabel abgeschnitten. Anders als Glock und anderswo wohl in der Konstellation kaum zu finden hatten alle drei keine Wahlkampfmanager aus der FDP und der Linken.

Alle drei Kandidatinnen wurden später in den Gemeinderat gewählt. Sollte es dem Trio nicht gelingen, nach 18 Jahren Leerlauf endlich einmal neue Saiten aufzuziehen?

Streichkonzert in Bälde
von Team 2020 amIm neuesten Mitteilungsblatt vom 19. März 2020 sind zwei volle Seiten dicht gefüllt mit Posten und Zahlen aus dem Haushaltsplan der Gemeinde für 2020 und aus dem Wirtschaftsplan zur Wasserversorgung 2020, wie sie beide der Gemeinderat am 11. Februar 2020 beschlossen hatte. Die Zahlen sehen eindrucksvoll aus, es sind Posten mit mehr als 20 Millionen Euro darunter. Trotzdem wirkt die ganze Aufstellung etwas dürr und blutarm. Das war in der Gemeinderatssitzung am 11. Februar ganz anders, da ging es lebhaft zu, wie den Berichten der Reporter unserer Tageszeitungen zu entnehmen ist.

Damals waren die dürren Posten und Zahlen den vielen Projekten zugeordnet, die sich in den letzten Amtsjahren des vorigen Bürgermeisters aufgestapelt hatten. Die Fraktionen überboten sich in ihren Stellungnahmen mit Aufrufen zu raschem Handeln, „endlich“ Anfangen und schnellem Vorantreiben. Es einte sie aber auch die Sorge vor schlechteren Zeiten mit schwächerer Konjunktur und schwächerem Daimler. So um 2022 bis 2023 würden sich Schulden anzuhäufen beginnen.

„Dann reden wir nur noch, was wir alles streichen müssen“ hieß der bekümmerte Kommentar eines Gemeinderats. Heute, wenige Wochen danach, sind daraus wahrlich ahnungsvolle Worte geworden. Nicht erst in wenigen Jahren, sondern gleich jetzt mit der Bekanntgabe der Haushaltssatzung wird die nicht mehr wegzudenkende oder wegzuredende Frage heißen: Was werden wir streichen müssen?

RE: Gründungsmanager
von Team 2020 am 14 Mar. 2020 11:28
„Neues aus Magstadt“ stellt in der Ausgabe vom 13. März 2020 Magstadts neuen Gründungsmanager vor.

Mein Vorschlag: Bei der Bewerbung von hochkarätigen und selbst von stinknormalen Stellen sollte in Zukunft dringend wieder nach dem erlernten Beruf der Bewerber/innen gefragt werden.

RE: Gründungsmanager
von Pausanias am 14 Mar. 2020 14:26
Das ist ein durchaus vernünftiger Vorschlag. Allerdings war ich bisher der Ansicht, dass eine solche Frage bei jedem Bewerbungsgespräch obligatorisch ist. Im vorliegenden Fall habe ich da aber so meine Zweifel. Obwohl: Unser Bürgermeister wird mit seiner reichhaltigen Lebenserfahrung bestimmt keinem Blender aufgesessen sein, oder?

RE: Gründungsmanager
von Pausanias am 18 Mar. 2020 17:35
Wenn Die Verordnung, die heute bereits auf magstadt.de und morgen im Blättle steht, tatsächlich erst am 15.6 außer Kraft gesetzt wird, sind die (Gastro-)Betriebe in unserer Gemeinde eh pleite und der Gründungsmanager darf Däumchen drehen.

Das Rathauseck kommt weg
von Team 2020 am 13 Mar. 2020 18:42
So lautet die Überschrift zum Bericht der Sindelfinger Zeitung über die Gemeinderatssitzung in Magstadt am 3. Dezember 2019. Bürgermeister Dr. Merz wollte schon in seiner Amtszeit den schadhaften Dachstuhl des Rathauses richten lassen, ist aber wie bei den vielen anderen ehrgeizigen Bauprojekten über die Planung nicht hinausgekommen. Mit dem Kämmerer Schneberger zusammen hat er, wohl aus Bequemlichkeitsgründen, seine paar Millionen Euro Rücklagen mit Negativzinsen liegen lassen und die Ausführung seinem Nachfolger Glock überlassen.

Glock fehlten der Schneid und die notwendige Routine, die lange Liste dieser Projekte auf Priorität und Finanzierbarkeit zu prüfen. Er versucht recht hilflos, die Projekte unverändert abzuarbeiten. Der Abbruch des Rathausecks ist aber nicht darunter, denn mit ihm hat es eine besondere Bewandtnis.

Schon beim Umbau des Magstadter Rathauses vom Fachwerkbau in ein Gebäude mit klassizistischem Anstrich hat man im Jahr 1843 an der südwestlichen Ecke für Fußgänger einen Durchlass gemacht, damit sie nicht von den Kuhfuhrwerken, der Postkutsche oder gar einem Langholzwagen touchiert werden.

1876 beim Bau des „Neuen Schulhauses“ wollte die Gemeinde das gegenübergelegene Gasthaus „Adler“ erwerben, es abbrechen und den Straßenengpass am Rathauseck beseitigen. So wie heute wieder ging ihr damals das Geld aus, denn die Schule wurde sündhaft teuer.

Im Zusammenhang mit der Ortskernsanierung wurde der „Adler“ zu Beginn des jetzigen Jahrhunderts doch noch von der Gemeinde gekauft. Bürgermeister Dr. Merz wollte das Wirtshaus keineswegs abbrechen, sondern das Verkehrshindernis unter seinem Dienstzimmer unbedingt erhalten. Der damalige Ortspolizist und Gemeinderat Peter Müller (SPD) half ihm im Gemeinderat eine Mehrheit für das Beibehalten der Engstelle zu organisieren mit der Behauptung, zwei Fahrzeuge kämen hier „ungestreift“ aneinander vorbei. Der „Adler“ blieb stehen.

Wenig später fuhr ein PKW, nachts von der Neuen Stuttgarter Straße herkommend, in die leerstehende Schankstube hinein und zum Leidwesen des Bürgermeisters verlangte der Kreisbaumeister den Abbruch des baufälligen Gasthauses. Das Regierungspräsidium wollte die Landesstraße L 1185 auf Normalbreite erweitern. Denn Schotterwerk und Deponie NSN hatten inzwischen bis zu 500 Schwerlaster täglich auf das Ortszentrum in Richtung Stuttgart und Sindelfingen losgelassen. Wie der Pragsattel in Stuttgart wurde „das scharfe Eck“ zum Deutschen Meister in der Luftverschmutzung. Bei Gegenverkehr musste jedes Kraftfahrzeug anhalten und erneut anfahren, Dieselgestank hing in der Luft.

Wegen diesem Missstand versuchte Merz die Bürger davon zu überzeugen, dass die wichtige direkte Straßenverbindung zur Landeshauptstadt geschlossen werden müsse. Dabei führt sie günstig am schnell wachsenden Universitätscampus Pfaffenwald vorbei und auch heute noch ohne Stau ins Stuttgarter Zentrum hinein.

Bürgermeister Merz und der Gemeinderat sabotierten die vom Land angebotene und auch zu bezahlende Straßenverbreiterung. Erst ein Architektenteam aus München setzte neuerdings im Wettbewerb zur Marktplatzgestaltung eine normale Straßenbreite durch.

Die Magstadter haben also länger als ein Jahrhundert gebraucht, bis Experten aus Bayern klar machten, was hier Sache ist. Tatsächlich kommt nicht das Rathauseck weg, was an dem denkmalgeschützten Magstadter Schmuckstück gar nicht möglich wäre. Es wird auch nicht, wie Redakteur Reichert im Kleingedruckten kleinlaut behauptet, die Landesstraße L 1185 verlegt, sondern die Straße wird lediglich auf Normgröße gebracht.

RE: Das Rathauseck kommt weg
von Team 2020 am 15 Mar. 2020 23:36
Der besagte Artikel in der Sindelfinger Zeitung weist neben dem Foto des oberen Marktplatzes auf ein weiteres aberwitziges Planungsunterfangen hin. Bürgermeister Merz wollte den bestens platzierten Marktbrunnen direkt vor das Rathausportal schieben, um „für alle Zeiten“ die Abfahrt zum unteren Marktplatz zu blockieren. In der Zeitung steht nun aber: „Der Brunnen soll bleiben“. Ohne jedes Gespür für das historische Platz-Ensemble sollte nämlich der 1987 aufwendig renovierte Barockbrunnen abgebrochen und als überdimensionaler Verkehrspoller vor dem Rathauseingang wiedererstellt werden. Dieser Anschlag auf das Ortszentrum wurde im Gemeinderat nur abgelehnt, weil die horrenden Kosten der Brunnenverschiebung nicht einmal im Ansatz ermittelt waren.

Das Landesdenkmalamt hätte diesem Vorgehen ebenso wenig den Segen gegeben wie der Schaffung eines „großzügigen Aufgangs“ vom unteren Marktplatz hinauf zum Kirchenchor (Gemeindeentwicklungsplan 2020, S. 10). An ihrer optisch eindrucksvollsten Stelle hätten die verbliebenen beiden Mauerringe der Wehrkirche durchbrochen werden müssen. Nicht nur ihre, sondern auch die Kirchenfundation wer gefährdet worden. Für die schwindende Zahl der Kirchenbesucher sind bereits vier Kirchenzugänge vorhanden, einer am Nordgiebel des Rathauses soll jetzt mit hohem finanziellem Aufwand ohnehin erweitert werden.

Mit dem neuen Bürgermeister Glock sind die Bürger vom Regen in die Traufe gekommen. Die Aufstellung von rot-weißen Warnbaken und Blumenkübeln neben dem Mittelrisalit des Rathauses hat das Fotomotiv mit dem schönen Rundbogenportal, den beidseitigen Gedenktafeln und dem Balkon darüber nachhaltig verschimpfiert. Es taugt nicht mehr für das Emblem des Magstadter Mitteilungsblatts und für die Gratulationskarten der Gemeinde. Direkt vor der Rathaustür stehen jetzt Kraftfahrzeuge aller Kategorien.

Demos im Internet
von Pausanias am 11 Mar. 2020 16:09
Greta Thunberg hat ihre "Mitstreiter" dazu aufgerufen, die wöchentlichen FFF-Demonstrationen angesichts der Corona-Krise ins Internet zu verlegen. Wie wenig hilfreich (wenn nicht gar dämlich) dieser Vorschlag ist, zeigt eine Berechnung von Greenpeace:

Wäre das Internet ein Land, wäre es der Staat mit dem sechsthöchsten Stromverbrauch weltweit.

Das scheinen die Klima-Kinder allerdings noch nicht verinnerlicht zu haben. Sie verschicken weiter munter sinnentleerte WhatsApp-Nachrichten, gucken Streams und Videos bei YouTube, tummeln sich auf FaKebook, posten dümmliche und überflüssige Selfies bei Instagram usw. - und jetzt auch noch Demos im Internet......

RE: Demos im Internet
von Team 2020 am 11 Mar. 2020 23:07
Genügend Lebenserfahrung, Sachverstand und vernetztes Denken sollten schon vorhanden sein. Der Stromverbrauch durch das Internet, die Blockchain-Technologie und G5 wird in den nächsten Jahren enorm steigen. Auch die mobile Kommunikation macht da keine Ausnahme. Kann der künftige Stromverbrauch nicht aus erneuerbaren Energien gedeckt werden, was sehr wahrscheinlich ist, werden die Probleme wohl auch den Klimaschützern bewusst werden. Mit Verboten und Protesten lassen sich die Klimaziele nicht erreichen. Forschung und Intelligenz sind gefragt. Bei den Protestlern ist das nur sehr schwach ausgeprägt.

Spielt Feinstaub eine Rolle?
https://www.ethoma.de/AGVL_Home/index.php/luftreinhaltung/alle-artikel-zu-diewser-kategorie/189-corona-virus-spielt-fein

Gründungsmanager
von Pausanias am 27 Feb. 2020 18:32
Heute steht im "Blättle", das ein gewisser Sebastian F.J. Seelow als neuer "Gründungsmanager" für Magstadt eingestellt wurde und bei der Gemeinderatssitzung am 3.3 vorgestellt werden soll. Eine kurze Recherche im Internet hat ergeben, dass Herr Seelow anscheinend Inhaber und Geschäftsführer der Immobilienfirma Killes und Benz (KBI Seelow) in Fellbach ist (https://www.xing.com/profile/SebastianFJ_Seelow). Außerdem fungiert er offenbar als Entertainer, Conférencier und Moderator. Falls es sich bei unserem "Gründungsmanager" tatsächlich um diesen Sebastian F.J. Seelow handelt - und die Übereinstimmung des nicht so häufigen Namens macht dies sehr wahrscheinlich - stellt sich schon die Frage nach seiner Qualifikation für einen solchen Posten und ob er möglicherweise der einzige Bewerber war, der dann halt genommen wurde, um die Stelle zu besetzen. Außerdem stelle ich mir es schwierig vor, die Führung einer Immobilienfirma und das damit auch verbundene Makeln mit einer 40-Stunden-Festanstellung in einer Gemeinde in Einklang zu bringen.

Weiß jemand, was da genau dahintersteckt?

HomePage https://www.xing.com/profile/SebastianFJ_Seelow
Anmerkung: Anmeldung teilweise erforderlich!

Magstadter Brücken-Engpässe
von traxl am 24 Feb. 2020 23:47
Da haben wir die mit 3,20 Meter Durchfahrtshöhe um einen guten Meter zu niedere Brücke an der Schafhauser Straße, vom früheren Bürgermeister Dr. Merz zum Hauptportal des Ortes erklärt. Im Rahmen des "Magstadter Verkehrskonzepts" wurde die Landesstraße L 1189 von der Gemeinde übernommen und dort nicht, wie zunächst erörtert, abgesenkt. Seither übersteigen die Reparaturkosten durch immer wieder hängen gebliebene Lastwagen längst den Betrag, welcher für einen der Straßenverkehrsordnung entsprechenden Brückenbau angefallen wäre. Merz hat auch den kilometerlangen Straßenabschnitt der L 1189 im Hölzertal übernommen und die Reparatur- und Folgekosten der Gemeinde bedenkenlos aufgebürdet. Sollte die Bundesbahn zur Vermeidung weiterer Reparaturkosten auf einer Vertiefung der Unterführung an der Schafhauser Straße bestehen, wird die finanzschwache Gemeinde Zahlmeister.

Laut dem Magstadter Mitteilungsblatt ist die Durchfahrt des überörtlich genutzten Erschelwegs unter der B 464 für die Landwirte zu schmal, obwohl diese bei Bürgermeister Merz ihre diesbezüglichen Forderungen deutlich gemacht hatten. Der Besserwisser ignorierte sie. Nun waren Politiker und Beamte aus dem Landratsamt und Regierungspräsidium vor Ort, um die Brücke "wieder passierbar zu machen". Auch das wird nicht billig. Zahlmeister dürfte auch in diesem Fall das finanzschwache Magstadt sein.

Der auf Anhieb nicht zu finanzierende Bau der Gemeinschaftsschule ist für Bürgermeister Glock und seinen Gemeinderat ein Debakel. Aber weitere Großprojekte aus der Ära Merz belasten mit ihren Kosten die Gemeinde. Bürgermeister und Gemeinderat werden deren Sinnhaftigkeit dringend überprüfen müssen.

Der Region mangelt es an Gewerbeflächen
von Team 2020 am 21 Feb. 2020 20:36
Die Stuttgarter Zeitung meldet am 15. Februar einen jährlichen Bedarf von 100 Hektar Gewerbefläche an. Dabei hat der Kreis Böblingen die höchste Nachfrage noch vor Stuttgart und Ludwigsburg. Besonders nachgefragt sind Gewerbeflächen der Größe von 0,5 bis 2 Hektar.

Seit zwei Jahren hat Magstadt einen wirtschaftsfreundlich auftretenden Bürgermeister, Florian Glock (FDP). Er sollte nicht mehr lange zögern und in einem neuen Flächennutzungsplan endlich die Potenziale nützen, welche die an die Landeshauptstadt angrenzende Gemeinde an Gewerbe- und Wohnflächen zu bieten hat.

Im Osten der Gemeinde kann wegen Hochwassergefahr nicht weitergebaut werden. Südlich der S 60 auch nicht wegen der viel zu geringen Kanalquerschnitze im Innenort. Bürgermeister Glock bleibt nur, die von seinem Vorgänger Merz am Knotenpunkt B 464/ Schafhauser Straße voreilig aufgegebenen Gewerbeflächen aus dem Landschaftsschutz herauszunehmen und wieder zu aktivieren. Wohnbaugebiete können nur im Norden der Gemeinde ausgewiesen werden, weil ihre Entwässerung dort ohne Belastung der Ortskanalisation möglich ist und sie kostengünstig zu erschließen sind.

Nur so wird die "finanzschwache" Gemeinde nach 20 Jahren Stillstand wieder auf ihr früheres Niveau zurückfinden.

Flickereien an der B464
von Team 2020 am 19 Feb. 2020 10:15
Der grüne Landesverkehrsminister will die B 464 endlich sicherer machen.

Allein schon die Aussage: „jeder Unfall ist anders“, kann nicht als Argument dienen. Auf einer Straße, die zu vielen Zeiten ständig überlastet ist, verlieren Autofahrer die Geduld, zumal das ja kein einmaliger Zustand ist.

Jetzt soll mit Überholverboten, Geschwindigkeitsbegrenzungen … die Situation verbessert werden. Auch wird an das Verhalten der Autofahrer appelliert.

Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 90 km/h? Was soll das bringen? Auf Teilstrecken besteht schon heute eine Begrenzung auf 70 km/h und selbst 70 km/h können heute in den meisten Zeiten durch Überlastungen oft nicht gefahren werden. Außerdem sind die seit Jahren bestehenden provisorischen Kreisverkehre bei Renningen ein Engpass und stauträchtig.

Dass Anwohnergemeinden aufschreien, wenn die B 464 vierspurig ausgebaut wird, mit dieser Aussage liegt Hermann wahrscheinlich nicht gänzlich falsch. Die Trassenführung ist für einen Ausbau nicht immer sonderlich geeignet. Aber das wussten die Planer schon vor dem Bau der Straße. Auch das die Belastung auf Teilstrecken sogar höher als die genannte 25.000 Fahrzeuge pro Tag sein würde, war bekannt. Die Fachleute konnten sich aber nicht durchsetzen und so „planten“ Politiker die B 464! Selbst ein Ausbau der B 464 ist deshalb nicht das Gelbe vom Ei.

Proteste, Umweltschutz und Klimarettung
von Gertrud am 11 Feb. 2020 13:24

Für Sie aufgelesen:
„Greta sitzt mit selbst gebasteltem Pappschild an einer Hauswand in Schweden auf dem Boden. REIN ZUFÄLLIG kommt an genau diesem Tag, in genau dieser Stunde, an genau diesem Ort Ingmar Rentzhog, REIN ZUFÄLLIG PR-Experte, dort vorbei. Macht Fotos. REIN ZUFÄLLIG hat Herr Rentzhog auch exzellente Kontakte zu Organisationen, die mit viel Geld ausgestattet sind und dichte, global verzweigte Netze und sehr reiche Geldgeber haben. REIN ZUFÄLLIG ist er auch Vorsitzender des Think Tanks "Global Challenge". REIN ZUFÄLLIG bringt Gretas Mutter auch wenige Tage später ein neues Buch über sich und Greta heraus. Und natürlich REIN ZUFÄLLIG postet Ingmar Rentzhog sein anrührendes Foto von Greta auf Instagram und Facebook samt einem langen, herzerweichenden Artikel genau am Tag der Buchvorstellung. REIN ZUFÄLLIG hatten sich Rentzhog und Gretas Mutter aber schon früher mal getroffen. Am 4. Mai 2018 bei einer Klimakonferenz. REIN ZUFÄLLIG wurde er an genau diesem Tag auch Vorsitzender des genannten Think Tanks. Der REIN ZUFÄLLIG von Milliardärin und Ex-Ministerin Kristine Person von der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei gesponsert wird.

Und los geht die PR-Kampagne für die linksgrün indoktrinierten, naiven jungen Menschen rund um die Welt. Ein dauer-schulschwänzender Teenager mit Asperger-Syndrom als Zugpferd für Spendengelder und zur Verbreitung linker Botschaften, das zieht wie verrückt und wird perfekt gemanagt.

Als Krönung ein Auftritt im schwedischen TV mit einem flammenden Plädoyer für die Klimarettung. Was die linientreuen Merkel-Medien natürlich nicht zeigten und erst ein Clip am folgenden Tag offenbarte:
der Saal war fast leer...

REIN ZUFÄLLIG ist Gretas Papa nicht nur Geschäftsführer sowohl bei Ernman Produktion AB wie auch bei Northern Grace AB, beides aktiennotierte Gesellschaften in Schweden mit identischer Adresse in einem Nobelviertel Stockholms, deren Aktien seit dem ersten Auftreten Gretas quasi durch die Decke gehen, er ist nebenbei auch REIN ZUFÄLLIG Promoter der Firma "WeDontHaveTimeAB", deren Gründer REIN ZUFÄLLIG Ingmar Rentzhog ist und die ihr Geschäftsmodell mit der Verbindung über das Pariser Abkommen und der Förderung des großen Geschäfts mit Klima-Informationen und CO2-Zertifikaten finanziert. Diese "edle" Firma betreibt ausschließlich PR für die Pariser Verträge und die CO2-Agenda zur "Klimarettung", die REIN ZUFÄLLIG diese CO2-Zertifikate in die Welt gerufen hat. Hinter "WeDontHaveTime" stehen "Aktivisten" von "Extinction Rebellion", einer internationalen linksradikalen Umweltschutzbewegung.

Nachdem Rentzhog mit Greta für die Neuemission von „WeDontHaveTime“ geworben hat, wurden etwa eine Million Euro eingesammelt. Überflüssig zu erwähnen, dass auch diese Aktie seit der Greta-PR steil nach oben geschossen ist. Dass diese CO2-Zertifikate ein Riesengeschäft sind und alles andere als eine wirksame Waffe gegen die Umweltverschmutzung und CO2, ist mittlerweile bekannt. Die Idee des Handels mit Verschmutzungslizenzen, durch den die Wirtschaft zum Energiesparen und Klimaschutz angespornt werden sollte, wurde von der Industrie schlicht in ihr Gegenteil verkehrt. Sogar eine hochoffizielle in Berlin vorgestellte Studie besagt, dass die Firmen durch den europäischen Emissionshandel nicht etwa draufzahlen, sondern millionenschwere Geschäfte machen.

Greta hat sich wahrscheinlich sehr mit dem Thema „Klimawandel“ beschäftigt und sich ganz dort hineingearbeitet - ihre von finanziellen Interessen getriebenen Eltern werden daran nicht unschuldig sein. Es wäre typisch für eine Asperger-Patientin, dass sie den Klimawandel so sehr als Gefahr und Bedrohung erlebt, dass sie wirklich all das glaubt, was man ihr an Gefahren ausmalt. Zitat: "Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre“. Ob das wirklich eine „gute Sache“ ist, das Mädchen derart in Panik zu versetzen, sodass sie gut funktioniert?

Und man sehe sich mal an, was die "Aktivisten" nach ihrer Demo am Ort des Gesichtzeigens zurücklassen. Weggeworfene Pappschilder, anstatt daheim vorschriftsmäßig getrennt und entsorgt, Hamburger in Styroporkisten, massenweise Getränkebecher und Weißblechdosen, Plakate, Spruchbänder, Fahnen, bestückt mit superschlauen Klimarettersprüchen - alles einfach am Straßenrand entsorgt. Und Greta sitzt schon wieder im Zug und lässt sich beim Essen fotografieren. Zwischen Bergen an Plastikverpackungen und ihrem Einweg-Kaffeebecher.

Greta kann einem eigentlich nur leidtun. Sie versteht nicht, dass sie die Marionette für rein finanzielle Interessen ist. Dass man hierfür eine Behinderte missbraucht, ist umso verwerflicher. Im Gegensatz dazu sind all die linksgrünen Gesichtzeiger auf den Demos ja bekanntlich ideologisch derart gefestigt, dass sie ihre geistige Insolvenz für moralische Überlegenheit halten und weder willens, noch in der Lage sind, die wahren Zusammenhänge zu erkennen.“

Hier soll keinesfalls der Eindruck gegen geringere Schadstoffe in der Luft , im Wasser und im Boden erweckt werden. Übertriebener Aktionismus hilft aber nicht weiter. Gefragt sind machbare Ideen, die aber von den Protestlern nicht angeboten werden. Eine Umsetzung von jetzt auf nachher ist wenig realistisch. Es muss sichergestellt sein, wenn hier schon geradezu astronomische Mittel aufgewandt werden müssen, das auch das geforderte Ziel erreicht wird. Unter Umständen müssen viele sich auf einen reduzierten Lebensstandard für eine gewisse Zeit einstellen.

Ein paar Beispiele für künftige Anforderung an die Menschheit:

Heizungserneuerung
neue Transportmittel mit notwendiger Infrastruktur
Sanierung von Immobilien und höhere Kosten bei Neuerstellung
Preissteigerungen bei Lebenshaltungskosten
Umstellung der Lebensgewohnheiten
Änderung der Qualifikation (Bildung) für Arbeitskräfte
Entwicklung neuer Technologien
mehr Sozialkompetenz

Diese Anpassungen dürften vollständig noch nicht einmal innerhalb einer Generation erreichbar sein. Umsonst ist die Anpassung jedenfalls nicht.

Wer weltweit Protestaktionen organisiert und umsetzt, an den sind die Anforderungen an Transparenz und Informationen für die Öffentlichkeit besonders streng zu nehmen, wenn hier Geschäftsmodelle mit verknüpft sind. Die Menschen sollten sich dann unvoreingenommen ihre eigene Meinung bilden können.

RE: Proteste, Umweltschutz und Klimarettung
von Max9 am 11 Feb. 2020 16:07
Ohne weitere Prüfung vorzunehmen, scheint der Beitrag wohl fundiert zu sein. Er wäscht den Protestlern den Kopf. Konstruktive Zusammenarbeit ist gefragt. Hierzu wird auch einmal eine bestimmte Schärfe in der Ausdrucksform benutzt. In dem heutigen Umfeld ist das offenbar notwendig. Wer derart kritisch und provozierend auftritt, muss eben auch mal einstecken können.

Die angeführten Beispiele zum Schluss werden bei den Protesten nicht berücksichtigt. Hier handelt es sich aber um Menschen, denen unter Umständen ihre ganze Lebensplanung durcheinandergerät und die im sozialen Abseits landen. Darüber machen sich die Protestler aber wenig oder gar keine Gedanken.

Es ist unumstritten, die Politik hatte genug Zeit sich dieses Themas anzunehmen und eine verträgliche Gestaltung über einen langen Zeitraum für die Bevölkerung vorzunehmen. Solche Änderungen sind eben über Nacht nicht möglich. Allen Beteiligten sollte das klar sein.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben (Zitat wird Gorbatschow zugeordnet).

Leider hier oft die Falschen.

RE: Proteste, Umweltschutz und Klimarettung
von Pausanias am 12 Feb. 2020 10:35
Ich gehöre zu den größten Kritikern des bizarren Hypes um Greta Thunberg,der immer absurdere Züge annimmt. Allerdings:

Bei aller Kritik kann der Beitrag von Gertrud so nicht stehen bleiben. Der Text wurde bereits vor einem Jahr in den (a)sozialen Medien verbreitet und diente schon damals dazu, Greta-Gegnern Munition zu liefern. Für eine sachliche Diskussion ist es jedoch nötig, solch einen Text zu überprüfen, lieber Max9!

Ich empfehle daher dringend, die "Correctiv"-Recherche unter diesem link zu lesen:

https://correctiv.org/faktencheck/gesellschaft/2019/06/13/greta-thunberg-keine-belege-fuer-systematische-pr-kampagne-der-eltern-und-eines-unternehmers
HomePage https://correctiv.org/faktencheck/gesellschaft/2019/06/13/greta-thunberg-keine-belege-fuer-systematische-pr-kampagne-der-eltern-und-eines-unternehmers

RE: Proteste, Umweltschutz und Klimarettung
von Team 2020 am 12 Feb. 2020 14:53
Vielen Dank für die Antwort mit dem darin enthaltenen Link.

Die Stellungsnahmen muten doch etwas seltsam an. Eine 16-Jährige ist zumindest nicht voll geschäftsfähig. Eltern sind die gesetzlichen Vertreter.

Dass eine 16-Jährige derart massiv und dazu noch weltweit tätig wird und ist, ist schon erstaunlich.

Ob die Aktionen gerechtfertig oder nicht gerechtfertigt sind, steht bei diesem Ausmaß nicht zur Debatte. Die Auswirkungen der positiv wie auch negativen Folgen kann Greta nicht im Mindesten abschätzen. Dazu fehlen einer 16-Jährigen einfach die Lebenserfahrung und das Wissen.

In den zum Schluss des Beitrags von Gertrud beispielsweise angeführten Fakten, wie unüberlegte Aktionen in das soziale Miteinander der Menschen eingreifen zeigen, wie komplex dieses Thema ist. Diese Auswirkungen können genauso verheerend sein wie der Klimawandel selbst. Es sei nur an die Gelbwesten in Frankreich und die Änderungen im politischen Umfeld erinnert, die vermutlich erst am Anfang sind.

Bei genügender Vorausschau (EU-Richtlinien seit gut 20 Jahren zu diesen Themen) hier im Lande und dem Einsatz vorhandener Ressourcen hätten wir die Diskussionen und die Proteste heute nicht.

RE: Proteste, Umweltschutz und Klimarettung
von Pausanias am 12 Feb. 2020 16:30
Hallo Team2020,
das was und vor allem WIE Sie es hier schreiben, findet meine volle Unterstützung. Was mich an Beiträgen, wie dem von Gertrud irritiert, ist die leider heutzutage in den (a)sozialen Medien übliche Vermischung von Halbwahrheiten, unterschwelligem Hass, Verschwörungstheorien und einem Ductus der Sprache, der an unseligste Zeiten deutscher Vergangenheit erinnert. Die mehr als berechtigte Kritik an FFF und seiner minderjährigen Ikone (Achtung Satire!: SANTO SUBITO!!) gerät so in einen Strudel wenig hilfreicher Polemik, mit der niemandem gedient ist.

Es hätte gereicht, wenn Gertrud sich auf den Schluss ihres Textes beschränkt hätte. Der reißerisch-plumpe Beginn, den sie einfach von irgendwo aus dem Internet übernommen hat, ist überflüssig und kontraproduktiv!

RE: Proteste, Umweltschutz und Klimarettung
von Igel9 am 14 Feb. 2020 10:38

… überflüssig und kontraproduktiv! Naja!

Vorbilder sind die Protestler meistens jedenfalls nicht. Wenn es ans Eingemachte geht, die eigene Lebensweise angepasst werden soll, dann ist es oft nicht weit her mit der Klimarettung.

RE: Proteste, Umweltschutz und Klimarettung
von Team 2020 am 13 Feb. 2020 12:28
Fridays for Future ist in Deutschland als nicht rechtsfähige Personenvereinigung organisiert und versteht sich selbst als basisdemokratische Graswurzelbewegung (Oktober 2019). Einen durch die Basis legitimierten Vorstand oder Sprecher gibt es nicht. Infolge der Berichterstattung wurden unter anderem einzelne Personen bekannt. Diese personenzentrierte Berichterstattung ist in der Bewegung umstritten. …
(Zitat Wikipedia)

Wer sich über die Bewegung „Fridays for Future“ausführlich informieren möchte, kann dieses unter nachstehendem Link tun.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fridays_for_Future

Beiträge in diesem Forum gibt es unter dem Titel:

"Nachdenken" für die "Friday for Future-Kids" !!!
https://433561.forumromanum.com/member/forum/forum.php?q=etwas_zum_bewussteren_nachdenken_fuer_friday_for_future_kids-buergerforum_magstadt&action=std_show&entryid=1136751537&mainid=1136751537&threadid=4&USER=user_433561

RE: Proteste, Umweltschutz und Klimarettung / IHR SOLLT DIE PANIK KRIEGEN!
von Team 2020 am 17 Feb. 2020 12:26

IHR SOLLT DIE PANIK KRIEGEN!

Das wünscht die junge Greta den Politikern und der ganzen Menschheit. Ein frommer Wunsch ist es nicht. Trotzdem waren die Würdenträger der Christenheit begeistert von dieser Losung. Auch sie sahen das Ende des Planeten im Klimawandel. Auch sie fordern die sofortige Rettung des Planeten, die große Transformation des täglichen Lebens, weg vom Autofahren, Fliegen, Reisen und vom Fleischgenuss, und dies sofort!

Schneller als gedacht ist unsere Welt nun dabei, wie gefordert, tatsächlich „die Panik zu kriegen“. Aber nicht wegen der angeblich vom Menschen verursachten „Klimakatastrophe“, nein, wegen eines winzigen Virus, den eine höhere Macht in die Welt gesetzt hat. Im Radio wurde heute darüber diskutiert, ob es nicht nötig sei, weitere Fälle von Ansteckungen in Europa nicht mehr durch die Medien zu verbreiten, damit keine Panik um sich greift.

Welch ein verblüffender Sinneswandel bei unseren „klugen Meinungsmachern“! Plötzlich ist sie nun da, die herbeigewünschte Panik. Von Menschen gemacht ist ihre Ursache nicht, eher gottgewollt. Die Medienmacht kapituliert.

HomePage Coronavirus Epidemiebekämpfung
https://www.europeanscientist.com/de/gesundheit/probleme-der-epidemie-bekaempfung-in-der-globalisierten-wirtschaft/

Die B 464 wird vierspurig!
von Team 2020 am 03 Feb. 2020 23:15
„B 464 nicht zur Autobahn machen“ schrieb Lokalredakteur Karlheinz Reichert am 14. Juli 2006 im Kommentar zum Artikel „Die Angst vor der Quasi-Autobahn“ in der Sindelfinger Zeitung.

Zwischen Maichingen und Darmsheim stand damals ein einsames Bauwerk, der Torso einer ersten Brücke für die zweispurige B 464. Diese Brücke war aber durchgängig für vier Spuren erstellt. Baudirektor Konradin Heyd hatte als Leitender Baudirektor im Regierungspräsidium Stuttgart alle Mühe, dieses Phänomen im Maichinger Ortschaftsrat zu erklären. Hatten doch Regierungspräsident Bulling, sein verbissener Mitstreiter Bernhard Maier als früherer Bürgermeister und nunmehriger Landrat sowie die Bürgermeister von Magstadt und Sindelfingen ein Jahrzehnt lang steif und fest behauptet, die B 464 sei lediglich eine Ortsumgehung für Magstadt und Maichingen. Die Ansicht der beiden Bürgerinitiativen in Magstadt und Maichingen, die Straße werde erheblichen Autobahnverkehr aufnehmen, wurde von den Behörden nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs bestritten.

Im Maichinger Ortschaftsrat war die Empörung über dieses Vorgehen groß. Ein CDU-Rat sah das Ende der Demokratie kommen, ein anderer klagte: „Der Schwindel geht weiter.“ Da hatte er allerdings recht. Beim ersten Spatenstich auf Magstadter Markung, dem Brückenbauwerk BW 5 im Erschel, ließ Landrat Maier wissen, die B 464 werde „ertüchtigt“. Seine treuen Gefolgsleute, der Magstadter Bürgermeister Dr. Merz und die Vorsitzende seines Bürgermeistervereins B 464 Trasse 3a, jubelten mit ihm. Zehn Jahre vorher hatte Landrat Maier als Hindernis für überschwappenden Autobahnverkehr viele Ampeln entlang der Strecke aufstellen wollen. Alle mussten weichen und kreuzungsfreien Auf- und Abfahrten Platz machen.

Heute ist es eine allgemein anerkannte Tatsache, dass die zweispurige B 464 dem Verkehr nicht gewachsen ist. Die vielen Staus auf der B 464 haben die Behörden zunächst einfach hingenommen. Die vielen Unfälle mit tödlichem Ausgang fordern neuerdings entschieden eine Verbesserung des Verkehrsflusses. Landrat Roland Bernhard räumt ein, dass dies eigentlich nur mit einem vierspurigen Ausbau möglich ist. Auch ohne Nachricht vom inzwischen pensionierten Baudirektor Heyd ist er dahintergekommen, dass ein Teil der Brücken dafür vorbereitet wurde. Es sind solche, auf denen untergeordnete Straßen, Feldwege oder die Gleise der S 60 die B 464 überqueren.

Von diesem Jahr an steht der B 464 ein vierjähriger zusätzlicher Stress-Test bevor. Während des sechsspurigen Ausbaus, der A 81 zwischen Böblingen und Sindelfingen muss, die B 464 Ausweichverkehr aufnehmen. Im Jahr 2024 wird man dann abschätzen können, ob der Verkehr zu- oder abnimmt. Sollte er zunehmen, könnte man auf die Erkenntnis des Redakteurs Reichert aus dem Jahr 2006 zurückgreifen. Er folgerte damals, die B 464 sei nur deswegen an die Ortsränder von Magstadt und Maichingen herangerückt worden, um auf den westlichen Markungsgrenzen doch noch die Ergänzungsstrecke zur Bodenseeautobahn A 81 Leonberg-Gärtringen bauen zu können.

Fehlende Eröffnungsbilanz im Gemeindehaushalt
von Team 2020 am 27 Jan. 2020 18:14
Þr nun vorgelegte zweite doppische Haushalt war ein Kraftakt für Kämmerer Sven Fischer, seinen Stellvertreter Yannick Schneider und die gesamte Verwaltung.“. Die Gemeinde ist Altdorf.

Am Donnerstag, dem 23. Januar 2020, stand dieser Satz in einem der Artikel der Böblinger Kreiszeitung über die Gemeinderatssitzungen in mehreren Kreisgemeinden, in denen der Haushalt der Gemeinde das Thema war. Dem genannten Satz schließt sich an: „Auf fast 300 Seiten ist die Finanzplanung getrennt nach Ergebnis- und Finanzhaushalt für die kommenden 351 Tage aufgelistet. Erfreulich für Altdorf: Die Abschreibungen können im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen komplett erwirtschaftet werden.“

Auch über die Magstadter Gemeinderatssitzung am Dienstag, dem 21. Januar findet sich ein Bericht, aber von einem Kraftakt ist hier nichts zu lesen. Kämmerer Schneberger begann seinen Haushaltsbericht mit der Feststellung, die Eröffnungsbilanz fehle noch, zu ihrer Aufstellung werde noch das ganze Jahr 2020 notwendig sein, Anfang bis Mitte 2021 werde sie dann vorliegen.

Der Magstadter Haushalt ist kein vollständiger Haushalt. Es fehlt die Eröffnungsbilanz und die Abschreibungen im Haushalt. Der Gesetzgeber hat nicht umsonst die Form der Doppik eingeführt. Den Kommunen wurde dafür ein Zeitraum von vielen Jahren für die Umstellung gegeben. Das Finanzgebaren sollte verbessert werden.

Eine Überraschung wie Finanzmittel in Magstadt für die Schule bereitgestellt werden sollen, wäre in der Größenordnung wie jetzt mit der Doppik nicht möglich gewesen. Außerdem soll der Blick für Einnahmen und Ausgaben im Gemeindehaushalt geschärft und mehr bedarfs- und sachgerecht erfolgen. In der Doppik lösen Abschreibungen keine Geldströme aus, die Abschreibungen müssen aber erwirtschaftet werden.

Die fehlende Eröffnungsbilanz im Magstadter Haushalt ist genaugenommen ein Fall für die Aufsichtsbehörde und die Gemeindeprüfungsanstalt, da er nicht den aktuellen Vorschriften entspricht.

Der Teufel hatte recht!
von Team 2020 am 25 Jan. 2020 21:19
Beim Landkreistag in Böblingen beschwor 1991 Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) seine 35 baden-württembergischen Landräte, endlich den schon 1934 geplanten Anfang der Bodenseeautobahn A 81 von Leonberg nach Gärtringen zu bauen. Der war nach dem Widerstand des Leonberger Oberbürgermeisters Dr. Ortlieb (SPD) zunächst zurückgestellt worden.

Die Folgen waren katastrophal. Der auf der Bodensee-Autobahn vorgesehene Verkehr wurde einfach auf die Autobahn Karlsruhe-München, die A 8, bis zur Anschlussstelle Stuttgart-Vaihingen draufgepackt, sodass es dort zu 150 000 Fahrvorgängen am Tag kam. Noch schlimmer war, dass dieser Verkehr durch die Städte Sindelfingen und Böblingen hindurchführte. Den geplagten Anwohnern musste nach langem Streit eine lückenhafte und trotzdem teure Überdeckelung zugestanden werden. Mit dem sechsspurigen Ausbau der A 81 soll in diesem Jahr begonnen werden, 2026 soll er fertig sein.

Teufels Forderung hatte seinerzeit keine Gnade gefunden. Landrat Dr. Heeb (SPD) und seine Kollegen lehnten sie rundweg ab. Nur der Böblinger Oberbürgermeister Dr. Brumme (CDU) und Stadtrat Aumüller, Fraktionsvorsitzender der CDU, setzten sich noch für die Ergänzungsstrecke Leonberg-Gärtringen ein. Der Renninger Bürgermeister Maier (FWV) erklärte großspurig, „die Planung sei konzeptionell längst überholt“. Die Landtagsabgeordnete Kipfer (SPD) erklärte, „die CDU-Verkehrspolitik sei gescheitert“ (Leonberger Zeitung vom 17.10.1991).

Bürgermeister Benzinger (FWV) in Magstadt meinte, „das Thema müsse man gleich im Keim ersticken“. Dazu schrieb die Sindelfinger Zeitung am 17.10.1991: „Gemeinderat verteufelt Autobahn“. Die Fraktionsvorsitzenden Helmut Bort (FWV) und Rudolf Franko (SPD) schrieben sogar zusammen mit dem Bürgermeister eine Beschwerde an das Staatsministerium.

Franko ist nach über 30 Jahren als dienstältester Gemeinderat noch immer Fraktionsvorsitzender der SPD. Er beglückwünschte kürzlich die Gemeinderätin Sabine Schmidt (erst CDU, dann FWV) anlässlich ihres 20. Dienstjubiläums mit den Worten „ohne dich hätten wir heute noch keine B 464“. Womöglich winkt ihr als ehemaliger Vorsitzenden des Bürgermeistervereins B 464 Trasse 3a die Ehrenbürgerwürde.

Stark erhöhte Feinstaubwerte in der Region
von Team 2020 am 22 Jan. 2020 21:48
Wer sich heute die Feinstaubwerte anschaut, muss feststellen, es gab aufgrund der Wetterlage überall Messwerte, die meistens erheblich über den Grenzwerten lagen.

Nachstehend Link zu den einzelnen Messstellen.

HomePage Feinstaubwerte in der Region
https://feinstaub.rexfue.de/map

RE: „Die B 464 wird zur Todesstrecke“
von Team 2020 am 04 Jan. 2020 18:54
Die unverbesserliche Unfallstrecke. Am Freitag ist erneut ein Auto auf der Problemstrecke in den Gegenverkehr geraten – dieses Mal in Magstadt. Zwei Frauen wurden verletzt. Kommt man nun einer Lösung für das Unfallproblem näher?

Mehr unter dem nachstehenden Link!

HomePage Die unverbesserliche Unfallstrecke - Stuttgarter Zeitung

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wieder-schwerer-unfall-auf-b-464-die-unverbesserliche-unfallstrecke.72978661-366e-4206-a995-e691d8afc124.html

RE: „Die B 464 wird zur Todesstrecke“
von Team 2020 am 21 Jan. 2020 00:08
Die Äußerung des früheren Ministerpräsidenten Oettinger (CDU), der historische Fehler mit der Bundesstraße B 464 sei nicht mehr gut zu machen, ist nicht richtig.

Entgegen der Annahme des damaligen Magstadter Bürgermeisters Benzinger, die Eisenbahnlinie mit der S 60 könne nicht im Grundwasser des Planbachtals unterfahren werden, ist dies tatsächlich geschehen. Das war sehr teuer!

Damit ist der Anfang der Bodenseeautobahn A 81 von Leonberg-West nach Gärtringen wie schon 1934 vorgesehen jederzeit zu realisieren. Sie führt vom Grundhof kommend aufgeständert über die S 60 und das Döffinger Holz nach Süden. Der vierspurige Anschluss an die A 8 ist bis auf die Höhe von Warmbronn bereits gebaut, ebenso ein Anschluss in Gärtringen an die A 81.

Die Straßenbauingenieure waren weitsichtiger als die Politiker.

RE: „Die B 464 wird zur Todesstrecke“
von Team 2020 am 21 Jan. 2020 18:43
Auch die Magstadter Bürgerinitiative und die Maichinger Bauern waren weitsichtiger als die Politiker, die letztendlich entschieden haben. Darum wäre der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim gut beraten, sein damaliges Urteil zur Fehlplanung der B 464 zu revidieren. Er sollte den Maichinger Bauern ihre hart erarbeiteten 20 000 DM Prozesskosten zurückzahlen.

Die Magstadter Initiative und die Maichinger Bauern forderten den Verlauf der Trasse auf der Markungsgrenze. Dort wäre die B 464 jederzeit zu erweitern gewesen.

RE: „Die B 464 wird zur Todesstrecke“
von Team 2020 am 22 Jan. 2020 11:24
Der Knotenpunkt der B 464 und der Ihinger Straße (K 1006) ist eine einmalige und gefährliche Ansammlung von Straßenanschlüssen innerhalb eines Verkehrsbauwerks. Sie enthält die von Schwerlastern hochfrequentierte Steinbrucheinfahrt NSN, die Abbiegespur zum Ihinger Hof von der Länge eines einzigen Fahrzeugs, die Auffahrt zur B 464 nach Böblingen, die Abfahrt der B 464 von Renningen her, einen Feldweg zu Baumreuten, die K 1006 nach Magstadt, die Zufahrt zum Gewerbegebiet Felsenstraße, Zufahrt auch zum Rotsteinbruch und den Vereinsheimen im Erschel und die Abfahrt von der B 464 aus Richtung Böblingen.

In diesem Wirrwarr wollte der frühere Bürgermeister Dr. Merz noch einen siebten Anschluss für die Tankstelle im Gelände des Steinbruchs NSN unterbringen und stritt darüber jahrelang mit dem Landrat herum. Aber die Behörden wollten keinen siebten Fangarm an der gefährlichen Verkehrskrake zulassen. Sie hatten ohnehin Zweifel an diesem problematischen Verkehrsknoten bekommen und wollten ihn kurz vor Baubeginn der B 464 ganz aufgeben. Bürgermeister Merz war schließlich des Lobes voll über die sehr in seiner Gunst stehende Steinbruchfirma NSN. Ihr war es gelungen, ihren Nordanschluss an die Bundesstraße zu verteidigen. Merz aber hätte darauf drängen müssen, dass Schotterwerk und Deponie einen Südanschluss an die Schafhauser Straße (L 1189) bekommen, um über sie ohne Belastung der überforderten B 464 zur Großbaustelle Stuttgart 21 zu kommen. Schließlich ist ja die Magstadter Südtangente für 10 Millionen Euro dafür eiligst gebaut worden. Für die an der Nordausfahrt des Steinbruchs schwer Verunglückten kommt diese Erkenntnis zu spät.

Es ist zu hoffen, dass der neue Bürgermeister Glock am Anschluss der B 464 an die Schafhauser Straße das von ex. BM Merz absichtlich in den Landschaftsschutz versetzte Gewerbegebiet wieder umwidmet. Dort will das Landratsamt nur noch in einem privilegierten Sondergebiet seine Straßenmeisterei bauen. Nach zwei Jahren im Amt ist es notwendig, dass Bürgermeister Glock die im Gemeindeentwicklungsplan 2008 ausgegebene absurde Parole „Magstadt darf keine Gewerbegemeinde werden“ endlich ausmerzt.

Neuer Anlauf für Superbatterie
von Team 2020 am 14 Jan. 2020 12:12
Setzen wir auf eine veraltete Batterietechnik in Deutschland? Diese Technik wird die heutigen Elektroautobesitzer in wenigen Jahren vor die gleichen Probleme wie die Dieselfahrzeugbesitzer heute stellen. Das kostet gewaltig Geld! Warum nicht mehr gezielte Forschung und Unterstützung durch die Politik? Die Politik hat durch jahrzehntelanges Nichtstun die heutige Malaise maßgeblich mit verursacht. Weiter Link unten!

2 Videos mit Übersetzung

HomePage Neuer Anlauf für Superbatterie
https://innolith.com/de/#innovation

Kommt eine Versicherungspflicht für Wohnhäuser?
von Team 2020 am 09 Jan. 2020 18:07
Klimawandel wird inzwischen überall diskutiert. Die Naturkatastrophen nehmen weltweit zu. In unserer Region äußert sich das in erster Linie durch Starkregen, Stürme und Hagel. Deshalb wird auch eine Versicherungspflicht für Immobilien diskutiert. Dabei geraten auch bestehende Versicherungsverträge ins Blickfeld, ob diese auch hinreichend alle Risiken abdecken.

Immobilienbesitzer sollen ihr Eigentum besser schützen, damit Risiken reduziert werden. Forderungen betreffen aber nicht nur den Bürger. Die öffentliche Hand könnte auch zu Reduzierung von Schäden beitragen, auf deren Ursache der Einzelne keinen Einfluss hat. Gemeint sind öffentliche Planungen jeglicher Art.

In Magstadt beispielsweise ist das die geplante Osttangente. Im Gemeindehaushalt wurden hierfür bereits Mittel eingestellt. Nach den letzten Plänen ist aber bereits ersichtlich, dass durch dieses Vorhaben bei Starkregen erhebliche Risiken für einen Teil der Bebauung in Magstadt auftreten können. Es geht hier nicht nur um das zusätzliche Flächenwasser dieser Tangente, sondern es soll auch Flächenwasser, das bisher durch die Alte Stuttgarter Straße abfloss, künftig direkt dem Planbach über die Fläche bei der Osttangente dem Planbach zugeführt werden.

In der Vergangenheit wurde in verschiedenen Gutachten in solchen Fällen von 8-12 m3 pro Sekunde ausgegangen. Die Werte fluktuieren je nach den zugrunde liegenden Annahmen der Gutachter stark. Es gibt zwar seit Jahren Karten über hochwassergefährdete Gebiete, aber in dem für die Osttangente bisher ausgelegten Bebauungsplänen wird das kaum oder nur unzureichend berücksichtigt.

Jeder kann sich aus den vorstehenden genannten Durchflussmengen selbst ausrechnen, ob

1) die geplante Planung sinnvoll ist und ob

2) die Kapazität der Hochwasserbecken ausreichend ist.

Zu dem Thema der Versicherungspflicht ist ein aktueller Artikel in der Stuttgarter Zeitung erschienen, der unter dem nachstehenden Link informiert.

HomePage Kommt eine Versicherungspflicht für Wohnhäuser?
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