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Aus unserem Live-Forum vom 01.07.-30.08.2021
Die Beiträge stellen die Meinung der jeweiligen Verfasser dar.

von Max9 am 30 Aug. 2021 15:21
Schon in den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts wurden im Hölzertal Probelöcher für ein voluminöses Hochwasserrückhaltebecken ausgehoben.

Hochwasserrückhaltebecken Erbach sollte bis zum Jahr 2016 umgesetzt sein.
von Team 2020 am 28 Aug. 2021 13:24
Gegen die 2. Änderung des Flächennutzungsplans 1997 – 2010 der Gemeinde Magstadt, vorgestellt im Magstadter Mitteilungsblatt Nr. 35 am 30. August 2012, hat das Bürgerforum Magstadt unter anderem in Ziffer 11.3 folgenden Einspruch am 21. September 2012 erhoben:

In den Erbachwiesen im Osten der Gemeinde sieht der Flächennutzungsplan ein neues Wohngebiet am Sindelfinger Weg vor (‚Wannersiedlung‘). Im Zusammenhang mit der Neuverdolung des Erbachs in der Mühl -und Bachstraße hat das Ingenieurbüro Mayer deutlich gemacht, dass die Entwässerung ohne einen zusätzlichen und größeren Kanal von der Mühlstraße durch die Maichinger Straße ungenügend bleibt und den inneren Ort vor Überschwemmungsgefahren bei Starkregen nicht schützt. Das Büro Mayer kennt die Hochwasserschutzmaßnahmen, die die Gemeinde im Erbachgebiet plant und beschlossen hat. Sie reichen offensichtlich zum Schutz des inneren Orts nicht aus. Vor jeder weiteren Bebauung der Erbachaue muss der vom Büro Mayer vorgeschlagene, notwendige Entwässerungskanal hergestellt sein. Der Schutz des inneren Ortes hat hier erste Priorität vor weiteren Bebauungen, vor allem, wenn dort Sanierungen ein Erfolg werden sollen. Ein vorausschauender, den künftigen Ort gestaltender Flächennutzungsplan muss den notwendigen Kanalbau in seine Überlegungen einbeziehen. Der vorliegende Plan leistet das nicht, er muss hier verbessert werden.“

In der Stellungnahme der Gemeinde Magstadt vom 15. Januar 2013 heißt es zuvorderst: „Das Hochwasserrückhaltebecken Erbach muss bis zum Jahr 2016 umgesetzt sein. Dies betrifft auch die Erweiterung des innerörtlichen Kanalnetzes.“

Ohne dass diese wichtige Zusage eingehalten wurde, hat das Landratsamt die Ortsrandsiedlung in den Retentionswiesen westlich des Sindelfinger Wegs bauen lassen, obwohl kurz nach ihrer Inbetriebnahme die Magstadter Südtangente bereits im Sommer 2013 überflutet, beschädigt und unpassierbar wurde.

Erhellendes zur Hochwasserkatastrophe
von Team 2020 am 26 Aug. 2021 23:34
Der 1. Vorsitzende des SV Magstadt Stefan Oliver Scheel (SOS) ist bei der letzten Gemeinderatswahl abgewählt worden. Er möchte wieder zusammen mit seiner Fraktionsvorsitzenden Brigitte Armbruster bei den Freien Wählern auf dem Rathaus mitmischen.

Neben dem selbst ernannten Hydrologen Dieter Beuter hat er endlich als wichtigstes Thema außer der im Genehmigungsverfahren steckengebliebenen Osttangente jetzt auch die Magstadter Hochwassermisere ausgemacht. Sein früherer Gemeinderatskollege Adolf Friedrich (SPD) hat dazu in einer Artikelserie (Folge 3) des Bürgermeistervereins Lebens-Wertes Magstadt e.V. auch die überschwemmten Wiesen zwischen Planbach und der unteren Brühlstraße fotografiert. Zumindest er hat sich schon in der Vergangenheit um den verlotterten Planbach gekümmert. Leider ist es ihm nicht gelungen, den bunten Eisvogel in seine Bruthöhlen in die Planbachböschungen zu locken. Dazu fehlen im biologisch toten Bach die Stichlinge.

Die Überschwemmung 2013 hat SOS sieben Jahre nicht thematisiert, obwohl sie 2013 zweimal vor seiner Haustüre in der Talstraße stand.

Andere Anwohner berichten von einem Damm am Holzsteg über den Bach, der das Wasser aufstaut.

Damit würde das Prinzip des Magstadter Hochwasser-Risikomanangements auf die Spitze getrieben. Hier werden die Überschwemmungen von Planbach- und Erbachtal nicht wie anderswo oberhalb der Ortschaften in Hochwasserbecken (HRB) aufgestaut. In offenen Erdbecken werden sie in den Innenort und an den Gleiskörper der S 60 geholt. Das letzte HRB liegt sogar am Ortsende in Richtung Renningen.

Und dann, lieber Herr Scheel, schauen Sie sich auf Seite 4 des Magstadter Mitteilungsblatts Nr. 28 die violette Überflutungsfläche in den Brühlwiesen an und daneben das Merzsche Stadtentwicklungskonzept vom 14. 02. 2006. Ausgerechnet auf der dort gelben Fläche wollte Merz eine Wohnsiedlung bauen.

Sparsames Hochwasserkonzept in Magstadt
von Team 2020 am 26 Aug. 2021 11:44
Ex-Bürgermeister Merz hat 2002 nicht nur das Magstadter Verkehrskonzept des Renninger Bürgermeisters Maier mitgebracht. Er wollte auch zusammen mit seinem bequemen Kämmerer Schneberger den Ort ganz einfach schrumpfen lassen (Gemeindeentwicklungsplan 2008). W e n i g e r Baugebiete als die Nachbargemeinden ergeben auch w e n i g e r Abwässer. Der spätere Landrat Maier und sein Renninger Nachfolger Faißt hatten mit Renningen etwas anderes im Sinn. Jedes Jahr wurden hektarweise landwirtschaftliche Flächen zu Industrie- und Wohngebieten. Diese Flächen verschärften auch in Renningen die Hochwassergefahr. Der Planbach überschwemmte regelmäßig den Friedhof und das Gelände um die Sesslermühle. Um das Hochwasser einzudämmen stand zur Debatte, den Straßendamm der B 295 als Hochwasserdamm aufzubauen. Das Projekt wurde wegen der hohen Baukosten (über zwei Millionen Euro) bis jetzt verschoben. Ökologische Aufwertung des Maisgrabens und des Planbachs sollten es vorläufig richten.

Was lag für die Renninger Gemeindeverwaltung und den Landrat näher, als Merz in der Fortschreibung des Magstadter Flächennutzungsplans Wohn- und Gewerbeflächen dezimieren zu lassen und dann eine Reihe von Hochwasserrückhaltebecken (HRB) innerhalb des Ortes als offene Erdbecken bauen zu lassen. Vom Hölzertal sollte auf keinen Fall Hochwasser auf Renninger Markung überschwappen. Die Erdbecken sollten keine großen Kosten verursachen, denn bei seinem Amtsantritt 2019 musste Bürgermeister Glock feststellen, dass er mit Magstadt eine finanzschwache Gemeinde übernommen hat. Er hielt sich damit an die Aussage seines Vorgängers Merz in der Bürgerversammlung 2014, die ungenügende Kanalisation nicht ausweiten zu wollen.

Wie wäre es, wenn Bürgermeister Glock seine nächste Klausurtragung mit den Gemeinderäten nach Unteruhldingen am Bodensee verlegen würde, verbunden mit einem Besuch im Pfahlbaumuseum. Dort stehen die Häuser seit 4000 Jahren im Wasser, Wasser- und Abwasserversorgung sind dort extrem billig.

RE: Sparsames Hochwasserkonzept in Magstadt
von Team 2020 am 26 Aug. 2021 12:38
Erdbecken dürften nach der einfachen Ausführung schon geringerer Kosten verursachen. Die umliegenden Häuser bekommen dadurch immer wieder nasse Füße. Die Kosten und Belastungen werden also auf die Anlieger verlagert. Wie soll das verstanden werden?

Bei der Osttangente als Hochwasserdamm ist das ähnlich, weil die Osttangente als Damm viel zu nahe an der Wohnbebauung liegt.

Das die Renninger bei der B 295 als Hochwasserdamm verzichtet haben, ist aufgrund der Kosten nachvollziehbar. Das so ein Damm entsprechenden Anforderungen genügen muss, dürfte klar sein. In früheren Auslegungen für die Osttangente war der Damm als Bauwerk beschrieben. Es heißt in der Auslegung

Hochwasserschutzkonzeption Magstadt Entwurfsplanung

Hochwasserrückhaltebecken Planbach Auszugsweise Kurzfassung
Februar 2014
?ine Durchsickerung des Dammes bis zur Luftseite ist bei einer geschätzten Einstaudauer von 21 Stunden nicht zu erwarten.“ Was passiert nach 22 Stunden? Bricht dann der Damm aufgrund mangelhafter Ausführung? 2013 dauerte der Starkregen und das Hochwasser 2 Tage! Die Planer haften bei Schadensereignissen nicht, weil sie darauf hingewiesen hatten.

Betroffene Bürger sollten sich nicht auf solche politischen Machenschaften und Fakenews anderer verlassen.

Was hat die Kommunalpolitik bisher nicht geleistet
Abwasserkanäle mangelhaft.

Hochwasserschutz mangelhaft.

Hölzertalstraße ein Flickenteppich und zusammengekarrt.

Planung Schule nicht transparent, teuer, unausgegoren mit Schulkindern, die künftig während ihrer ganzen Schulzeit in Containern/Baustelle zubringen dürfen. Soweit ersichtlich, sind die Klassenzimmer durch einen Flur getrennt. Querbelüftung so nicht möglich. Vom Einbau von Luftfiltergeräten ist nichts bekannt. Die Container wurden gekauft, da diese auf die geplante Bauzeit von 7 Jahren nicht gemietet werden konnten.

Teure Kitas überwiegend bei Auslastung am Grenzwert.

Planung der Umfahrung Osttangente entsprich nicht dem aktuellen Kenntnisstand/technischen Standard. Belastung der Benutzer durch mehr Zeitverbrauch und nicht umwelt- und klimafreundlich da künftige lange Umwege.

Keine Ansiedlung von neuen Betrieben, da keine Gewerbeflächen vorhanden.

Versorgung durch Einkaufsmöglichkeiten nur ausreichend.

Infrastrukturplanung nicht innovativ und kaum vorhanden, da Flächennutzungsplan Jahrzehnte alt.

Informationen für Bürger zur Kommunalpolitik haben noch viel Luft nach oben.

Webseite teilweise nicht aktuell.

Für einfach Aufgaben werden externe Büros und Gutachter mit hohen Vergütungen teilweise mehrfach beauftragt, die normalerweise auch durch die Kommunalverwaltung erledigt werden könnten.

Enge politische Vorgaben für Planungen an die Planungsbüros, die dann daraus für die Umsetzung wenig Spielraum für bessere Lösungen haben.

Wenig Beachtung von wichtigen Belangen (Pflege Planbach, Verfügbarkeit von ärztlichen Leistungen, Wohnungsbau durch Gemeinde unzureichend, frühere Wasserzapfstelle im Notfall betriebsbereit?, mehr Realitätssinn, bessere Zusammenarbeit im Gemeinderat und fachlich und pragmatisch unterlegte Gemeinderatsbeschlüsse).

Hochwasserkatastrophe
von Team 2020 am 15 Aug. 2021 20:58
Nachdem Brigitte Armbruster im Handstreich wieder 1. stellvertretende Bürgermeisterin wurde, bläst die Kampfgruppe Merz wieder zur Attacke. Dieses Mal geht es um die drohende Hochwasserkatastrophe. Armbruster hat schon vor Monaten wissen lassen, dass diese nur mit dem Bau der Osttangente, der Erweiterung des Gewerbegebiets ins Hölzertal (Discounter) und einer Wohnsiedlung am Nordhang des Gollenbergs vermieden werden könne. Das führt zu einer hohen zusätzlichen Belastung des bereits vierfach überlasteten Planbachs. Zusätzlich sollen noch die Abwässer vom Sportgelände „Buchen“ vom Erbach- in das Planbachtal umgeleitet werden. Es sind also unsinnige Argumente.

Der Bürgermeisterverein Lebens-Wertes-Magstadt veröffentlicht dazu im amtlichen Mitteilungsblatt schon die dritte Folge einer ausschweifenden Erzählung.

Der 1. Vorsitzende Dieter Beuter hat damit keine Probleme. Er fühlt sich als sachverständiger Hydrologe und Wasserbauingieur. So gab er sich auch im Jahr 2010 als erfahrener Ortshistoriker. In das Manuskript seines Vortrags hat er über die Hälfte des Textes als Plagiat aus Dr. Fritz Heimbergers Buch „800 Jahre Magstadt“ entnommen. Das hat ihn nicht daran gehindert, gleichzeitig mit Bürgermeister Merz „900 Jahre Magstadt“ zu feiern. Warum soll es ihm also nicht gelingen, einen Starkregen im Magstadter Lettenboden hinterm Gollenberg versickern zu lassen oder bergaufwärts ins Hölzertal laufen zu lassen?

Das Besondere an seinen Hochwasserzählungen hatte ihm Brigitte Armbruster bereits vor Wochen vorgekaut: An der Magstadter Hochwassermisere sind die Bürger schuldig, „ohne sie geht gar nichts“. Das ist das Ende vom Lied in allen seinen Artikeln. Die vom Wasserwirtschaftsamt geforderte Erweiterung der Kanalisation und der Bäche waren nie ein Thema im Gemeinderat, auch nicht im Verein Lebens-Wertes Magstadt. Erst nach den Überschwemmungen 2013 wurde der Ernst der Lage öffentlich. Das Wasserwirtschaftsamt des Landratsamtes Böblingen legte darum 2014 bereits die Magstadter Hochwasserrisikogefahrenkarte vor. Merz ließ auf Anfrage wissen, dass er keine Verbesserung und Ausweitung der Kanalisation vorhabe. Die Landschaftsarchitekten Geitz & Partner legten aber eine Planung mit drei innerörtlichen, offenen Erdbecken vor, die als billige Hochwasser-Rückhaltebecken (HRB) funktionieren sollten. Eines liegt in der Nähe des Bahnhofes oberhalb des Gleiskörpers der S 60. Das zweite, gefasst mit Stahlspundwänden und einer Stahlbetonwand zwischen Erbach- und Gottlieb-Daimler-Straße. Das dritte liegt in der Hutwiesenstraße am Planbach. Was dieses von den 60 000 Kubikmetern Wassermengen im Hölzertal nicht auffangen kann, soll in einer „ökologischen Ausweitung des Planbachs“ an der unteren Planstraße und hinter dem Kindergarten „Brunnenstraße“ auf einem erst noch anzulegenden Spielplatz nördlich vom Kindergarten verstrudelt werden. Es sind 45 000 Kubikmeter. Da werden in der Nachbarschaft nicht nur die Keller volllaufen, sondern der ganze Kinderspielplatz droht den Bach runter zu gehen.

Im Landkreis Böblingen sind 16 Hochwasserrückhaltebecken (HRB) als offene Erdbecken aufgelistet. Alle liegen außerhalb der Siedlungen. In Ehningen wird demnächst ein HRB oberhalb der A 81 im Würmtal begonnen. Kosten: 3,1 Millionen Euro. Es ist klar, Hochwasserschutz ist teuer. Hilflos steht der neue Bürgermeister Glock in Magstadt vor Planungen und Kostenberechnungen seines Vorgängers. Frau Armbruster und Herr Beuter sollten nicht Magstadter Bürger für eine drohende Magstadter Hochwasserkatastrophe verantwortlich machen, sondern ihren Taktgeber Merz.

Am 7. August stand in der Zeitung: "Ermittlungen gegen Landrat". Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal prüfen die Staatsanwälte den Verdacht der fahrlässigen Tötung. Auch in Magstadt hat bei der letzten Katastrophenalarmübung keine Sirene geheult.

HomePage : 13-Jahre-Jubiläum für Magstadt – Pressestimmen

Frau Armbruster, treten Sie zurück!
von Team 2020 am 12 Aug. 2021 02:49
Bei der Gemeinderatswahl 2019 verlor die Kreisrätin Brigitte Armbruster (FWV) ihren Sitz im Kreistag und musste auch das Amt der 1. Stellvertreterin des Bürgermeisters räumen und es, wie üblich der stärksten Fraktion, der Freien Liste Magstadt (FLM) überlassen.

Das war ein herber Schlag für die übereifrige in solchen Grauzone-Spielchen erfahrene Gemeinderätin, aber auch für Ex-Bürgermeister Merz, der offensichtlich versucht, in Magstadt weiter zu regieren. Transparenz lässt grüßen. Armbruster hat Merz bei seinem Ausverkauf der Magstadter Interessen an den Renninger Bürgermeister Bernhard Maier (ab 2002 Landrat) ab 2002 ohne Skrupel unterstützt. So bei der Umwandlung des Breitlaubwaldes vom FFH-Naturschutzgebiet in eine 100 ha große Steinbruch/Deponie, so bei der Umsetzung des sogenannten Magstadter Verkehrskonzepts aus Renningen, so bei der Landnahme für eine Straßenmeisterei des Landkreises auf billigen, für die B 464 aufgekauften Flächen.

Der neue Landrat Roland Bernhard braucht neuerdings die Hölzertalstraße (alte L 1189) und die Ihinger Straße (K 1006), um den Verkehr im Landkreis im Fluss zu halten. Besonders schrill wurden darum die fünf vergifteten Neujahrsbotschaften an ihn, er sei ein Rechtsbrecher, weil er beide nicht sofort schließe.

Vor einigen Wochen trat der oftmalige Magstadter Stimmenkönig Peter Müller (SPD) aus dem Gemeinderat aus. Er äußerte große Sorge, als Brigitte Armbruster entgegen seitherigen Regelungen wieder zur 1. Stellvertreterin von Bürgermeister Glock avancierte und dabei in Freudentränen ausbrach.

Peter Müller sah die Zusammenarbeit im Gemeinderat weiter schwinden, ohne die einem heruntergekommenen Ort wie Magstadt nicht wieder auf die Beine geholfen werden kann.

Tatsächlich sieht Gemeinderat Naß (FLM) nur eine Möglichkeit dazu, den Rücktritt von Brigitte Armbruster von ihrem wiedereroberten Amt.

Radfahrbegeisterte
von Team 2020 am 05 Aug. 2021 22:52
Initiative RadKULTUR sucht kreative Ideen mit Erlebnis-Charakter.

Im Rahmen eines Kreativwettbewerbs sucht die Landesinitiative RadKULTUR innovative Ideen für Aktionen mit Erlebnis-Charakter, die die Menschen für das Radfahren im Alltag begeistern. Ideen können bis Mitte Oktober eingereicht werden.

Jeder kann Ideen einbringen

Der Kreativwettbewerb richtet sich unter der Überschrift „Fahrradfahren auf Alltagswegen“ an alle Radfahrbegeisterten, Vereine, Unternehmen und Kommunen in Baden-Württemberg. Neben Einreichungen von Privatpersonen gibt es eigene Kategorien für Ideen, die in einem institutionellen Rahmen entstanden sind, zum Beispiel in Vereinen oder Unternehmen. Die drei besten Ideen von Privatpersonen werden mit einem Preisgeld von jeweils 500 Euro ausgezeichnet. Aus den zwei besten Ideen der Kategorien „gemeinnützig“ und „institutionell/kommerziell“ entwickelt die RadKULTUR gemeinsam mit den Gewinnerinnen und Gewinnern Wege zur praktischen Umsetzung. Diese werden in der anschließenden Pilotphase im RadKULTUR-Netzwerk getestet und optimiert. Ist eine Idee auch in der Praxis erfolgreich, folgt eine landesweite Etablierung.

Weiter mit Link nachstehend!

HomePage Radfahrbegeisterte

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/initiative-radkultur-sucht-kreative-ideen-mit-erlebnis-charakter/

Chaos - Verkehrsregelung in Magstadt
von Igel9 am 29 Jul. 2021 11:47
Die Umleitung durch die Straßenbelagserneuerung auf der Strecke Büsnau-Sindelfingen löst zu den Hauptverkehrszeiten ein wahres Chaos aus.

Gestern Abend bildete sich schon ein Stau am Hölzersee Richtung Magstadt.

In der Weiher- und Oswaldstraße chaotische Zustände. Hier gilt die Verkehrsreglung rechts vor links. Parkende Fahrzeuge vergrößern das Chaos noch. So wird durch die Oswaldstraße Verkehr in Wohnstraßen gepresst. Die Fichtestraße darf nur noch von Anliegern befahren werden. Dadurch fährt Durchgangsverkehr die Oswald-, Eichenstraße und den Rossweg weiter. Unvorstellbar!

Ein kleiner Vorgeschmack, wie Planungsvorhaben à la Magstadt wie die Osttangente und die Schließung der Hölzertalstraße einmal ausarten können.

Kein Herzinfarkt oder Brand zu diesen Verkehrszeiten. Feuerwehr und Notarzt haben keine Chance rechtzeitig zu helfen. Anwohner des Forchen- Ulmenwegs und der Eichenstraße können in diesem Verkehr nur risikoträchtig ausfahren.

STUTTGART 19 KM
von Team 2020 am 29 Jul. 2021 16:49
In Magstadt wurde im Rahmen der Marktplatz-Neugestaltung nach Abriss die Südwestecke der Kirchenmauer erneuert.

Es ist höchste Zeit, an ihr auch wieder den Wegweiser „Stuttgart 19 km“ anzubringen. Die Verkehrsteilnehmer und vor allem die Magstadter sollen erkennen, wie nahe wir es als Direktanlieger über die Hölzertalstraße nach Stuttgart haben.

Diesen unschätzbaren Vorteil sollte der Gemeinderat endlich in seine Überlegungen über einen neuen Flächennutzungsplan einbeziehen. Von der Magstadter Markungsgrenze sind es nur 3,5 km nach Stuttgart-Büsnau. Schon vor 100 Jahren las man darum als Postadresse: Magstadt bei Stuttgart.

Startup + Innovationen aber richtig
von Team 2020 am 29 Jul. 2021 16:42

Innovation
Investition
Invest bw

Die Invest bw unterstützt Unternehmen massiv bei der Ausschöpfung ihres Innovationspotenzials. Für Einzelvorhaben können künftig Zuschüsse von bis zu einer Million Euro und für Verbundvorhaben bis zu drei Millionen Euro gewährt werden.

Weitere Informationen:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/invest-bw-ministerrat-bewilligt-zweite-tranche-in-hoehe-von-200-millionen-euro/

Neue Gewerbegebiete und aktives Marketing (bundesweit!) seitens der Gemeinde wären bestimmt auch förderlich.

HomePage Innovationen

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/weitere-200-millionen-euro-fuer-foerderprogramm-invest-bw/

Die Osttangente versickert im Lettenkeuper?
von Team 2020 am 24 Jul. 2021 17:49
Die Ausläufer des Stuttgarter Waldes liegen in der geologischen Formation „Lettenkeuper“. Sie reichen über den Gollenberg in den Ort hinein. Die Kita-Baugrube nördlich der Sporthallen zeigt die verschiedenen Farben der Erdschichten, die sich für Ackerbau nicht eignen. Im Magstadter Wochenendgebiet Lettenhau gibt es nur Baumwiesen. Die Lettenschichten sind speckig wie Knetmasse und lassen Niederschlagswässer kaum durch.

Die ortsnahe Trasse der Osttangente im Osten des Gollenbergs hat die gleiche Bodenbeschaffenheit wie die Laushalde südlich des Magstadter Bahnhofs. Dort wurde für die Südtangente nicht wie an der B 464 eine ausreichende Straßenkanalisation bis zum Erbach verlegt, sondern an der Einmündung der Gottlieb-Daimler-Straße ein ausgepflastertes Versickerungsbecken angelegt. Aber die Erbachaue ist wie die Planbachaue Überschwemmungsgebiet. Wie kann das Wasserwirtschaftsamt in den Retentionswiesen, in denen das Grundwasser knapp unter der Grasnarbe steht, Wasser versickern lassen? Das geht nicht! So lag der Versickerungstümpel (mit seinem seltsamen Abflußsystem welches nicht funktionierte) mit Algen bedeckt bis zum Rand gefüllt jahrelang funktionsunfähig neben der Straße.

Im Magstadter Flächennutzungsplan von 1957 war die Erbachaue darum nicht überbaubar. Erst dem mit Geologie und Abwassertechnik unbelasteten Dr. Merz gelang es mit einem „illusionistischen“ Seniorenprojekt mit Tierhaltung (Hunde, Zie_gen, Schafe) auch das Landratsamt zu begeistern. Nach der Vorstellung in einer Bürgerversammlung landeten die Baupläne wie zu erwarten im Papierkorb. Doch, wie raffiniert gemacht, es entstand danach vor einem vorbildlich in die Landschaft übergehenden Ortsrand ein kompaktes Wohnprojekt.

Im Jahr 2013 überschwemmte kurz nach der Inbetriebnahme der Südtangente diese sich selbst. Sie wurde für Tage unpassierbar, der Straßendamm musste repariert werden. Im Algentümpel stand kein Wasser mehr, das Schmutz- und Salzwasser der Südtangente läuft jetzt im Straßengraben in die einst klare Erbachquelle.

Entlang der Osttangente werden darum mit Erdreich bedeckte Versickerungsmulden angelegt, die im Lettenboden ebenfalls versagen werden. Über Straßen, Wege und Wiesen schießt das Wasser der Starkregen direkt in den Planbach. Der kann die 60 000 Kubikmeter Niederschlagswasser von der Autobahn A 81 her, vom oberen Hölzertal mit seinen Abhängen und von den Sportanlagen an den Buchen nur zu einem Viertel aufnehmen.

Bürgermeister Glock muss darum schnell für seine Feuerwehr viele Hochleistungspumpen anschaffen, wie er sie in letzten Tagen im Ahrtal im Einsatz gesehen hat.

24 aktive Corona-Fälle in Magstadt
von Team 2020 am 22 Jul. 2021 15:20
Magstadt hat die höchste Anzahl von Corona-Fällen im Landkreis. Selbst Sindelfingen und Böblingen bleiben unter der Anzahl von Magstadt.

HomePage Statistik Corona-Fälle im Landkreis Böblingen

Benutzerfreundliche Erklärung von Behörden?
von Team 2020 am 22 Jul. 2021 14:39
Im Magstadter Mitteilungsblatt vom 22. Juli 2021 werden die Umleitung wegen der Vollsperrung der L 1188 Sindelfingen-Büsnau anhand einer Karte des Regierungspräsidiums erklärt.

Die Karte enthält derart viele Objekte (Hinweisschilder/Texte) das eine vernünftige schnelle Übersicht nicht mehr gegeben ist. Um noch eins daraufzusetzen, sind die Beschriftungen nicht in den notwendigen zwei Leserichtungen (90 Grad-Drehung) angebracht, sondern ohne Notwendigkeit in allen Richtungen. Der Betrachter muss die Karte also ständig drehen, um die Texte lesen zu können.

Eine einfach grobe Skizze mit den Hauptstraßenverbindungen hätte den Zweck besser erfüllt und auch eine größere Beschriftung ermöglicht.

Aber warum einfach, wenn es auch umständlich geht?

Hochwasser-Alarm
von Team 2020 am 19 Jul. 2021 19:45
In Schuld hat Kanzlerin Merkel nicht nur die katastrophalen Schäden und die Aufräumungsarbeiten im Ahrtal besichtigt, sondern auch über Verbesserungen des Hochwasser-Risikomanagements nachgedacht. Dabei schnitt sie auch das Thema Sirenenalarmkonzept an.

Viele Leute sind im Schlaf von der Wasserflut in ihren Häusern erst nach Mitternacht überrascht worden. Radio und Fernsehen helfen da nicht weiter, um die notwendige Evakuierung der Gefährdeten einzuleiten. Sie müssen durch batteriegestützte Sirenen aus den Betten geholt werden.

Vor 80 Jahren hatte noch jede kleine Gemeinde eine solche auf einem öffentlichen Gebäude platziert. Im hochwassergefährdeten Magstadt stand sie auf dem Dach des Neuen Schulhauses. Sie hat im Kriege hunderte Male aufgeheult und auch wieder Entwarnung gegeben. Britische Bomberverbände haben die deutschen Städte nämlich durchwegs nachts ruiniert. Es dürfte ein leichtes sein, landesweit dieses Warnsystem wieder einzurichten. Teilweise existiert es noch, denn kürzlich wurde in unserm Land eine Sirenenprobe durchgeführt. In Magstadt habe ich keine Sirene gehört.

Zuverlässige und auch bezahlbare Energie

Zuverlässige und auch bezahlbare Energie
von Team 2020 am 18 Jul. 2021 15:26
Alle sprechen vom Klimaschutz, aber wie soll die Energieversorgung sichergestellt werden? Deutschland trudelt seit vielen Jahren von einer Krise in die nächste. Das kostet! Wie lange können wir uns solche Vorgehensweisen noch leisten, um endlich vernünftige Lösungen zeitgerecht umzusetzen und nicht nur zu diskutieren und zu streiten was notwendig wäre. Wollen wir das nichts vorankommt?

Beispiel:
Am 25. November 2005 ging eine Milliarde Tonnen Neuschnee auf das Münsterland nieder und blieb auch auf den Stromleitungen liegen. Unter der Last des klebrigen Schnees brachen 82 Masten zusammen - Stromausfall bei 250.000 Menschen. Ochtrup im nördlichen Münsterland bibberte fast eine Woche ohne Heizung und Strom.

Im nachstehenden Link ein Ereignis, welches nicht mehr im Fokus zu stehen scheint. Grüne Energie ja, aber eben an Voraussetzungen geknüpft.

HomePage Stromunterbrechung im Münsterland
https://www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeit/muensterland/videos/video-vor--jahren-schneechaos-im-muensterland-100.html

Hochwasser im Ort!
von Team 2020 am 17 Jul. 2021 18:09
Die Bilder der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind auch eine Warnung an die Magstadter Verwaltung. Im Jahr 2013 hatten wir schon bei nur einen Tag anhaltenden kräftigen Regenfällen gleich zweimal Hochwasser im Ort, entlang von Erbach und Planbach und am westlichen Ortsrand. Das Landratsamt Böblingen ließ darum 2014 in einer Bürgerversammlung uns Magstadter wissen, dass unser zu schwaches und teilweise marodes Kanalsystem erweitert und repariert werden müsse. Zudem sollten Hochwasser-Regenrückhaltebecken (HRB) angelegt werden. Der damalige Bürgermeister Merz teilte vor den Fachleuten auf Anfrage aus dem Publikum mit, er werde keine Kanäle bauen. Deshalb hatten wohl die anwesenden Landschaftsarchitekten Geitz & Partner auch schon vermeintlich kostensparende Pläne dabei. Sie planten drei offene Erdbecken im Ort. Bis dahin waren unterirdische, dichte Stahlbetonbecken gebaut worden. Ein Erdbecken lag neben der S 60 am Bahnhof, eines zwischen Gewerbe- und Wohngebiet in der Gottlieb-Daimler-Straße und eines an der Hutwiesenstraße am Planbach, alle drei also im Ort. Das ist neu im Kreis Böblingen. So baut z.B. Ehningen um 3,1 Millionen Euro südlich der A 81 ein HRB in die Wiesen des Mauremer Tales.

Merz aber holt die Hochwasser in den Ort. Logischerweise hält man sie oberhalb der Siedlung zurück. Das wäre hinter den Straßendämmen der Südtangente gegen die „Stützen“ und gegen das „Käswasser“ gut zu machen gewesen, hätte den Straßenbau aber sehr verteuert. Gegen das Hölzertal aber eignet sich der durch die Bebauung an die Hutwiesenstraße in der Höhe begrenzte Straßendamm nicht. Er fasst nämlich nur ein Viertel des anfallenden Hochwasservolumens von 60 000 Kubikmetern. 45 000 Kubikmeter laufen also über und in den Ort. Nur mit einer ortsfernen Trasse im Hölzertal ließe sich dieses Problem lösen. Schon allein aus diesem Grunde ist die Osttangente nicht realisierbar. Trotzdem liefern für diesen Fall die Landschaftsarchitekten eine Scheinlösung. Durch die ökologische Ausweitung des Planbachs am Waaghäuslesplatz bieten sie ganz im Sinne von Bürgermeister Merz eine „geniale“ Lösung. Zehn Jahre lang war die Schließung der Hölzertalstraße Ausgleichsmaßnahme für den Bau der Osttangente. Nun wird die Bachausweitung ein minimaler Ersatz. 2013 hatte nämlich Merz nach zehnjährigem Streit im Gemeinderat über die Gleichwertigkeit von 800 Metern Osttangente und 4,5 Kilometer Hölzertal diese als Ausgleichsmaßnahme für die Erweiterung der A 8 ans Regierungspräsidium im Alleingang verscherbelt.

Im Rahmen des Magstadter Sanierungskonzepts hatte die STEG für den Waaghäuslesplatz einen Architektenwettbewerb vorgeschlagen. Für den dahinter aufragenden, mächtigen Kirchenbau sollte eine gute städtebauliche Kulisse aufgebaut werden. So wenig wie das Landratsamt auf seinen wasserrechtlichen, so wenig bestand auch die STEG auf ihren städtebaulichen Forderungen. So wird also hinter dem Kindergarten Brunnenstraße sich das Hochwasser aus dem Hölzertal austoben können. Die erst noch zu schaffende Spielwiese könnte schnell den Bach hinunter weggespült werden.

Künftig Wasserrutsche auch in Magstadt
von Team 2020 am 16 Jul. 2021 15:44
Wer die katastrophalen Hochwasserbilder aus Reinland-Pfalz und NRW im Fernsehen sieht, den überfällt das kalte Grausen.

Magstadt plant seit vielen Jahren solch eine Wasserrutsche in Form einer Osttangente. So heißt es in der Auslegung von 2014:

Eine Durchsickerung des Dammes bis zur Luftseite ist bei einer geschätzten Einstaudauer von 21 Stunden nicht zu erwarten.“ Ist das eine Sollbruchstelle?

Und nicht nur das. Künftig soll auch das Flächenwasser aus dem Bereich an den Buchen entlang der Osttangente in den Planbach geleitet werden.

Weiter wird angeführt:

"Die Einläufe (Anmerkung Mulden) werden jeweils 20 cm höher als die Muldensohle angeordnet um sowohl eine Absetzwirkung als auch eine, angesichts der schlechten Durchlässigkeit des anstehenden Bodens wenigstens geringfügige Versickerung zu erreichen.

Deshalb werden unter der Mulde Rohrleitungen angeordnet welche über Muldeneinläufe beschickt werden.

Aus landwirtschaftlich genutzter Außengebietsfläche mit 6,08 ha Größe soll das Wasser über Mulden direkt dem Planbach zugeleitet werden. Aus dem Kostra Atlas ist für Magstadt bei einem r 15 und n = 0,2 eine Abflussspende von 175,3 l/sha zu erwarten. Bei n = 0,01 beträgt dieser 300 l/sha. Bei einem Abflussbeiwert von 0,05 müssten bei n = 0,2 53,3 l und bei n = 0,01 91,2 l/s direkt dem Planbach zugeführt werden. Angesichts dieser geringen Wassermenge ist die geplante Direktzuführung sicher vertretbar.

In allen Rohrabschnitten ist eine ausreichende Leistungsfähigkeit gegeben."

In dieser Manier geht es in den ausgelegten Unterlagen dann gerade weiter.

Da wird dann im Gemeinderat auch mal gefeilscht ob die Überdeckung der Mulden mit Erdreich nicht noch von 20 cm um 5 cm erhöht werden soll, um die Speicherfähigkeit zu verbessern.

So sieht Sicherheit und Risikooptimierung in Magstadt bei heute auftretenden Starkregenfällen aus.

RE: Künftig Wasserrutsche auch in Magstadt
von traxl am 17 Jul. 2021 03:19
Zu den bereits auf der BF-Webseite gezeigten Bildern, unter dem Link unten noch als Nachtrag ein paar Bilder von mir. Nachdem was in den Medien jetzt so berichtet und gezeigt wurde, allerdings noch ein geringer Abklatsch. Aber die Risiken steigen. Beim nächsten Starkregen oder Unwetter könnte es in Magstadt ähnlich aussehen wie in Rheinland-Pfalz oder NRW jetzt. Im Magstadter Wald hatten wir durch Flächenwasser von der Autobahn auch schon Bodenabträge bis zu ½ Meter.

HomePage Noch Hochwasserbilder von 2013
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Laienhafte Planungen
von Team 2020 am 16 Jul. 2021 17:30
Interessant ist der Artikel „Tempo 30 ist nicht rechtssicher“ in der Sindelfinger Zeitung.

Es zeigt sich, eine Umsetzung ist nicht möglich , weil die Lärmpegel noch die Schadstoffbelastung unterhalb der Grenzwerte liegen. Auch eine Ortsumfahrung und ein Verkehrskonzept seien, so habe das Regierungspräsidium auf Anfrage mitgeteilt, kein Rechtsgrund, um von der Norm (50 km/h) abzuweichen.

Woher sollen Überschreitungen der Grenzwerte auch kommen? Den immer behaupteten Durchfahrverkehr gibt es mit den bereits durchgeführten Maßnahme einfach nicht mehr. Der Beweis des Gegenteils wurde bisher schuldig geblieben.

Selbstüberschätzung einer „Scheindemokratin“
von Team 2020 am 12 Jul. 2021 18:51
Der Bericht der Sindelfinger Zeitung über die Gemeinderatssitzung am 6. Juli 2021 ist sehr aufschlussreich. „Armbruster greift Freie Liste an“ ist da dick gedruckt zu lesen.

Mit ganz unbegründeter Überheblichkeit billigt die etwas schmächtige, aber durchaus durchsetzungswillige erste Stellvertreterin von Bürgermeister Glock der „Freien Liste Magstadt“ (FLM) zu, „die Fraktion habe inzwischen auch erfahrene Gemeinderäte in ihren Reihen. Dabei kam sie noch einmal auf ihre Wahl zur ersten Stellvertreterin zu sprechen: Wenn Sie jemand anderes aufgestellt hätten, wäre die Wahl vielleicht anders ausgegangen.“

Ihre irrige Einbildung, sie sei in ihrem durch etwas undurchsichtige Machenschaften wiedererlangten Amt der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin mit ganz außerordentlicher Erfahrung ausgestattet, hat Frau Armbruster seither widerlegt. Sie hat nämlich einiges außer Acht gelassen. Die Freie Liste ist mit drei Männern und drei Frauen die stärkste Gemeinderatsfraktion, kann also auch eine Frau aufstellen. Frau Holzwarth hat in der Bürgermeisterwahl im Januar 2018 immerhin rd. 42% der Wählerschaft für sich gewinnen können, und ihrer beruflichen Ausbildung und Tätigkeit kann Armbruster das Wasser nicht reichen.

Frau Armbruster von der Fraktion der Freien Wähler hatte sich berufen gefühlt, sich selbst als Kandidatin aufstellen zu lassen. Nun will sie auch noch bestimmen, wen die Fraktion der Freien Liste aufstellen solle. Von der freiheitlichen Verfasstheit in einem Gemeinderat hat sie nach jahrzehntelanger Mitgliedschaft also keine Ahnung. Nach der 16jährigen Amtszeit seines Vorgängers sollte Bürgermeister Glock klarmachen, dass es mit solchen Allmachtsfantasien auf dem Rathaus nun vorbei ist.

So bleibt den Magstadter Bürgern Wilhelm Buschs Erkenntnis vom eingebildeten Frosch:

Wenn einer, der mit Mühe kaum
gekrochen ist auf einen Baum,
schon meint, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der.

RE: Selbstüberschätzung einer „Scheindemokratin“
von Team 2020 am 14 Jul. 2021 19:15
Der Stellvertreter des Bürgermeisters wird aus der Mitte des Gemeinderats ohne Aussprache gewählt. Diese Bedingung lag bei der Wahl schon einmal nicht vor. Äußerungen, wie im Gemeinderat geschehen, sind also kein guter politischer Stil. Von Gräben zuschütten und Spaltung in der Bürgerschaft zu verhindern, ist hier nichts zu erkennen.

In Magstadt wurden die Stellvertreter des Bürgermeisters in der Vergangenheit in der Regel und in der Rangfolge nach der Fraktionsstärke gewählt. Den ersten Stellvertreter stellte demnach die stärkste Fraktion usw..

Von dieser Gepflogenheit wurde jetzt abgewichen. Das zog natürlich nicht nur die Wahl eines Stellvertreters nach sich.

Viele Befugnisse hat der ehrenamtliche Stellvertreter eigentlich nicht. Er leitet beispielsweise eine Gemeinderatssitzung bei Abwesenheit des Bürgermeisters oder repräsentiert diesen im Verhinderungsfall bei öffentlichen Auftritten. Entscheidungen kann er nur treffen, wenn diese wirklich nicht aufgeschoben werden können, sonst entscheidet der Gemeinderat.

Im Magstadter Fall dürften wohl das Image und der Zugriff auf Informationen innerhalb der Gemeindebehörde ausschlaggebend gewesen sein.
Wie hoch sind die Rohbaukosten der Gemeinschaftsschule?
von Team 2020 am 02 Jul. 2021 15:52
In einem Leserbrief in der Sindelfinger Zeitung hegt der kürzlich erst aus dem Magstadter Gemeinderat ausgetretene, mehrfache Stimmenkönig Peter Müller (SPD) Zweifel, ob die auf 34 Millionen Euro geschätzten Kosten des Schulbaus von der Gemeinde überhaupt zu stemmen sind. Sie wurden zunächst auf zwei Bauabschnitte aufgeteilt und auf 24 Millionen heruntergerechnet. Nach dem Kauf der fünfzehn Containerschulräume (1,2 Millionen Euro), der auf eine langfristige Nutzung hindeutet, wurden bisher vergeben die Architekten- und Ingenieurleistungen, das Baustellenbüro, die Baustelleneinrichtung und die Abbrucharbeiten. Sie lassen noch keine Schlüsse auf die Gesamtbaukosten zu.

Dem Magstadter Gemeinderat ist dringend anzuraten, vor dem Beginn der Abbrucharbeiten die Rohbaukosten ermitteln zu lassen.

Unsere Schulkinder laufen sonst Gefahr, ihre Corona-Masken auch als Staubmasken in der Ruinenlandschaft ihrer Schule für längere Zeit nutzen zu müssen.

Es ist tatsächlich zum Heulen, Frau Armbruster!
von Igel9 am 01 Jul. 2021 22:34

Wenn man zusehen muss, dass zwei Jahre nach dem Amtswechsel von Merz auf Glock der Ehrenbürger Dr. Hans-Ulrich Merz im Gemeinderat, o Wunder, wieder mit der Seilschaft von Brigitte Armbruster (FWV) durchregiert, dann muss man wirklich bitterlich weinen.